Modell polizeilicher Kommunikation

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Zusammenfassung Auch wenn, einem Bonmot Watzlawicks folgend, nicht nicht kommuniziert werden kann, kann Kommunikation gleichwohl mehr oder weniger viel Aufmerksamkeit zuteilwerden. In den modernen Sozialwissenschaften ist Kommunikation längst theoretisch und empirisch zum Schlüsselelement komplexitätsangemessener Beschreibungen und Erklärungen mode...

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From the importance of Englishin world of internationally communicated, the problems of learning management in each area seems to be differenced, language and culture are needed for recognizing, active learning is called for effectiveness instruction, and primary English teachers need to prepared in modern classroom. This research employed evaluati...

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Der Umgang mit größeren Menschengruppen gehört zu den Standardaufgaben der Polizei. Ausgerichtet an Wissensbeständen aktueller sozialpsychologischer (und soziologischer) Forschung argumentiert der Beitrag für einen evidenzbasierten und reflexiven Forschungszugang. Ausgehend von Konzepten zum Verhalten von Menschengruppen, die auf einer klassischen crowd psychology beruhen, stellen wir den Ansatz der sozialen Identitäten (ASI) vor. Aus dem ASI leiten wir konkrete Ansatzpunkte für wirkungsvolle Strategien und Taktiken zum Protest Policing ab und übertragen diese auf die verwandten Bereiche des Desaster Managements, des Umgangs mit Fußballspielen sowie des Pandemie Management.
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Im Anschluss an die tragischen Ereignisse von Ulmet/Kusel erlebt das Konzept polizeilicher Eigensicherung aktuell Konjunktur. Der Beitrag analysiert zentrale, der neuerlichen Debatte zugrunde liegenden Argumente und plädiert für eine differenzierte Betrachtung. Gerade im Hinblick auf die Diskussion über notwendige Konsequenzen ist zu gegenwärtigen, dass Überleben letztlich doch Zufall bleibt.
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Das Konzept stochastischer Gewalt erklärt die Entstehung von Gewalt in einem sozialen System als einen wahrscheinlichen, aber im konkreten Einzelfall nicht vorhersagbaren Prozess. Im vorliegenden Beitrag beschreiben wir das Konzept in seinem prozesshaften Verlauf und legen dabei den Analysenutzen für eine Reduktion von Gewalt in der Gesellschaft dar. Mit Blick auf das soziale Teilsystem der Polizei argumentieren wir, dass es in der Verantwortung moderner, bürgerorientierter und vom Primat der Menschenwürde geleiteter Polizei und Polizeiwissenschaft liegt, sich dieser Dynamiken bewusst zu sein, diese aufzuklären und damit ihren eigenen Beitrag zur stochastischen Reduktion von Gewalt zu leisten. Ausgehend von Daten zu problematischem polizeilichen Interaktionsverhalten stellen wir dar, wie polizeiliche Gefahrennarrative und dominanzinduzierende Kommunikation die Wahrscheinlichkeit von Gewalt im Kollektiv ermöglicht. Wir schließen mit Präventions-und Interventionsansätzen für die identifizierte Problematik.