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Abb. 6: Herkunftsgebiete der EAB Bayern 201 ; 4 = Spessart-Rhön-Region, 5 = Ostbayrisches Hügel-und Bergland, 7 = Fränkische Platte und Mittelfränkisches Becken, 8 = Bayrischer Jura, 9 = Tertiärhügelland, Schotterplatten und Schwäbisch-Bayerische Jungmoränenlandschaft, Alpen (Trennung der Alpen nur EAB-intern)  

Abb. 6: Herkunftsgebiete der EAB Bayern 201 ; 4 = Spessart-Rhön-Region, 5 = Ostbayrisches Hügel-und Bergland, 7 = Fränkische Platte und Mittelfränkisches Becken, 8 = Bayrischer Jura, 9 = Tertiärhügelland, Schotterplatten und Schwäbisch-Bayerische Jungmoränenlandschaft, Alpen (Trennung der Alpen nur EAB-intern)  

Citations

... Oberstes Ziel der Erhaltung einer genetischen Ressource ist ihre natürliche Verjüngung über Generationen vor Ort. Nur so kann die Vielfalt an Neukombinationen von Erbanlagen der natürlichen Auslese und damit natürlichen Anpassungsprozessen unterliegen (Frenz et al. 2009, Gregorius 1996Müller-Starck 1995, 1996 Remmy & Gruber 1993, Wagner 1996. Genetische Methoden in Kombination mit der Tatsache, dass nahezu alle Kulturapfelsorten ihren Ursprung in Zentral-Asien haben (Gharghani et al. 2009, Richards et al. 2009) und damit eine starke genetische Differenzierung gegenüber dem europäischen Genpool aufweisen, bieten Möglichkeiten der Artbestimmung mit einer wesentlich höheren Auflösung (Höltken et al. 2014, Kleinschmit et al. 2012, Reim et al. 2013. ...
Article
Zusammenfassung Für viele unserer seltenen Baum- und Straucharten ist die Verfügbarkeit geeigneter Habitate in den letzten Jahrhunderten stark zurückgegangen. Heutige Bestände sind geprägt durch geringe Populationsgrößen, ungünstige Altersstrukturen, Hybridisierung mit nicht-heimischen Arten und -damit einhergehend- starken Verlusten an genetischer Vielfalt. Da eine In-situ-Erhaltung vieler Populationen oft nicht mehr möglich ist, sollten Schutzprogramme nicht nur die Erhaltung geeigneter Lebensräume, sondern auch die Produktion von angepasstem und genetisch vielfältigem Vermehrungsgut für Anreicherungspflanzungen oder die Etablierung neuer Bestände beinhalten. In dieser Studie wird am Beispiel des Wildapfels (Malus sylvestris L.) vorgestellt, welche Möglichkeiten ein DNA-basiertes Qualitätsmanagement für die Ex-situ-Sicherung genetischer Ressourcen und die Produktion von Vermehrungsgut in speziellen Samenplantagen bietet: (A) DNA-Analysen erlauben eine präzise Unterscheidung artreiner Wildäpfel vom Kulturapfel und deren Hybriden; (B) der Genpool eines Herkunftsgebietes (= die gebietsheimische genetische Vielfalt) kann repräsentativ rekonstruiert werden; (C) zur Sicherung der regionaltypischen genetischen Vielfalt kann die Mindestgröße von Ex-situ-Populationen geschätzt werden; (D) an Vermehrungsgut aus Samenplantagen ist eine vereinfachte Herkunfts- und Identitätsprüfung (Zertifizierung) bei gleichzeitiger Optimierung der Beerntungsmöglichkeiten gegenüber natürlichen Vorkommen möglich. Abstract “Conservation and production of autochtonous genetic variation in ex-situ population: Implementation of results from DNA-based studies” For many of our rare tree and shrub species, the availability of suitable habitats has strongly decreased during the last centuries. Present-day stands are shaped by small population sizes, unfavourable demographic structures and hybridization with non-native species, going along with a heavy loss of genetic variation. Because in-situ-preservation of many local populations is almost impossible, conservation programmes should include both the maintenance of suitable environments as well as the production of adapted and genetically diverse reproductive material for enrichment plantings or establishment of new populations. This case study on Malus sylvestris L. (wild apple) describes the potentials of a DNA-based quality management for the ex-situ conservation of genetic resources and the production of reproductive material in special seed crop stands: (A) DNA-analyses allow for an accurate discrimination between crab apple, domesticated apple and their hybrids; (B) the autochtonous regional gene pool (= autochtonous genetic diversity) can be reconstructed; (C) the minimum size of ex-situ populations can be estimated in order to maintain as much as possible of the original genetic variation; (D) in contrast to in-situ populations, seed orchards allow simplified identification and tracking methods for certification purposes and a more efficient seed harvesting.
... Dies setzt jedoch voraus, dass es sich um Anpflanzungen zur wirtschaftlichen Ertragserzielung handelt. Reine landschaftliche Gestaltungsmaßnahmen oder Anpflanzungen jenseits einer wirtschaftlichen Ertragserzielung sind von der Genehmigungspflicht nicht freigestellt, so dass auch Wildäcker und Äsungsflächen von der Genehmigungspflicht erfasst werden (FRENZ et al. 2009). Gebietsfremd ist eine wild lebende Pflanzenart, wenn sie in dem betreffenden Gebiet in freier Natur nicht oder seit mehr als 100 Jahren nicht mehr vorkommt ( § 7 Absatz 2 Nummer 8 BNatSchG). ...
Chapter
Jährlich werden in Deutschland über 150 Millionen Sträucher und Bäume in Siedlungen und freier Natur ausgebracht. Bei Pflanzungen in der freien Natur werden zwar überwiegend einheimische Arten verwendet, deren Herkünfte aber größtenteils aus Südosteuropa stammen. Im Bereich des Saatgutes sind es ebenfalls tausende Tonnen jährlich, die u.a. aus Neuseeland und Nordamerika für eine Verwendung in den deutschen Landschaften importiert werden. Um die Verwendung einheimischer Gehölze aus regionaler Herkunft (gebietseigene Herkünfte) zu fördern, hat der Gesetzgeber durch die Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) im Jahr 2009 die Rechtgrundlage verbessert.
Article
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Genetic diversity within and between seedstocks of autochthonous provenances of common blackthorn (Prunus spinosa L.) from several locations in Germany was determined and compared with the diversity in conventionally propagated (German and Hungarian) seedstocks using a highly reproducible high-annealing-temperature random amplified polymorphic DNA (HAT-RAPD) protocol. Based on the distribution of 359 markers obtained with 11 primers we found relatively low genetic diversity in the studied autochthonous blackthorn populations (H 0 0.1182–0.1333), with the majority distributed within the populations (92.22%) and only 7.78% among them. Similar levels of diversity were also found in the conventional seedstocks. Accordingly, genetic differentiation among these populations is rather low (pairwise F st 0.0284–0.1266). In one case, we were not able to differentiate between an autochthonous population and conventional (F st 0.0284) one. We discuss the results with respect to German conservation laws and their practical implementation.