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- Bilaterales Konsekutivdolmetschen in der universitären Deutschausbildung in Taiwan

Abb. 3: Glossar für " verbale Reflexe " ; Paraphrasieren (Odendahl, i. V.) Partnerübungen zum Code Switching helfen nicht nur bei der Bewusstmachung von Konditionierungen der eigenen und der zielsprachlichen Kultur, sondern auch die richtigen Worte zu finden, um die Bedeutung des Gesagten für Angehörige einer anderen Kultur zu übertragen. Code Switching bezeichnet hier also die Fähigkeit, zwischen Sprachen und deren kulturellen Hintergründen hin-und herzuwechseln. Im Verlauf dieser Übung beantworten die Partner Fragen in der jeweils anderen Sprache. Diese Fragen sind anfangs geschlossen (Ja/Nein Fragen), sollen aber in ganzen Sätzen beantwortet werden (Vgl. Kalina, 1998, S. 250). In einer Variante beantworten die Partner offene Fragen zum Welt-oder Sachwissen in der jeweils anderen Sprache, wobei alle Elemente der Frage sollten in der Antwort enthalten sein sollen (Vgl. Kalina, 1998, S. 251). Gedächtnisübungen, wie sie zum Beispiel Kautz (2002, S. 379) beschreibt, sollten häufig absolviert werden. Wie andere Drills auch, werden sie im Unterricht erklärt und exemplarisch durchgeführt, damit die interessierten Teilnehmer sie kennen und außerhalb des Unterrichts üben können. Notizentechniken, ein sehr umfangreiches und komplexes Thema, sind im Kontext des Verhandlungsdolmetschens nicht von großer Bedeutung. Die Verdolmetschung bei geschäftlichen Gesprächen erfolgt hier in der Regel kurz-konsekutiv und schon nach wenigen Sätzen, so dass Notizen oft gar nicht gemacht werden müssen. Eine bedeutende Ausnahme bilden allerdings alle Zahlen, da die Unterschiede im Bereich über Zehntausend leicht zu folgenschweren Übertragungsfehlern führen können. Mit Hilfe von Spickzetteln, Partnerübungen und akustischen Drills muss das Notieren und das korrekte Übersetzen von Zahlen konsequent trainiert werden.  
Abb. 3: Glossar für " verbale Reflexe " ; Paraphrasieren (Odendahl, i. V.) Partnerübungen zum Code Switching helfen nicht nur bei der Bewusstmachung von Konditionierungen der eigenen und der zielsprachlichen Kultur, sondern auch die richtigen Worte zu finden, um die Bedeutung des Gesagten für Angehörige einer anderen Kultur zu übertragen. Code Switching bezeichnet hier also die Fähigkeit, zwischen Sprachen und deren kulturellen Hintergründen hin-und herzuwechseln. Im Verlauf dieser Übung beantworten die Partner Fragen in der jeweils anderen Sprache. Diese Fragen sind anfangs geschlossen (Ja/Nein Fragen), sollen aber in ganzen Sätzen beantwortet werden (Vgl. Kalina, 1998, S. 250). In einer Variante beantworten die Partner offene Fragen zum Welt-oder Sachwissen in der jeweils anderen Sprache, wobei alle Elemente der Frage sollten in der Antwort enthalten sein sollen (Vgl. Kalina, 1998, S. 251). Gedächtnisübungen, wie sie zum Beispiel Kautz (2002, S. 379) beschreibt, sollten häufig absolviert werden. Wie andere Drills auch, werden sie im Unterricht erklärt und exemplarisch durchgeführt, damit die interessierten Teilnehmer sie kennen und außerhalb des Unterrichts üben können. Notizentechniken, ein sehr umfangreiches und komplexes Thema, sind im Kontext des Verhandlungsdolmetschens nicht von großer Bedeutung. Die Verdolmetschung bei geschäftlichen Gesprächen erfolgt hier in der Regel kurz-konsekutiv und schon nach wenigen Sätzen, so dass Notizen oft gar nicht gemacht werden müssen. Eine bedeutende Ausnahme bilden allerdings alle Zahlen, da die Unterschiede im Bereich über Zehntausend leicht zu folgenschweren Übertragungsfehlern führen können. Mit Hilfe von Spickzetteln, Partnerübungen und akustischen Drills muss das Notieren und das korrekte Übersetzen von Zahlen konsequent trainiert werden.  
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