Figure - uploaded by Raimund Karl
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Abb. 1: Erläuterungbild zum durch " Raubgräber " angerichteten Schaden an archäologischen Befunden (Leskovar & Traxler 2010, 60 Abb. 2; Zeichnung: C. Schmid). Man beachte dass insbesondere die beiden Bilder ganz rechts einigermaßen gut den Befunden antik durch Grabräuber gestörter Bestattungen entsprechen. So schockierend manche Anekdoten und so hübsch, einprägsam und anschaulich die graphikdesignten Bildchen auch sein mögen, wirklich harte Evidenz stellen weder die Anekdoten noch die Bildchen dar. Damit soll jetzt nicht gesagt werden, dass es solche Zerstörungen nicht tatsächlich hin und wieder gibt, sondern es geht mir um die statistische Häufigkeit solcher Zerstörungen durch moderne SondengeherInnen (im Gegensatz zu antiken Grabräubern, deren Werk sich einigermaßen häufig in derartigen Befundbildern wie ganz rechts auf Abb. 1 niederschlägt). Ich habe in den letzten Monaten im Weg einer Umfrage unter SondengeherInnen und auch durch Vergleich mit Erfahrungen in England und Wales versucht zu ermitteln, wie groß der Anteil von Sondengehern ist, die tatsächlich Befunde in einer Weise beschädigen, wie es Leskovar und Traxler (2010, 59-60) der Mehrheit der SondengeherInnen unterstellen.  

Abb. 1: Erläuterungbild zum durch " Raubgräber " angerichteten Schaden an archäologischen Befunden (Leskovar & Traxler 2010, 60 Abb. 2; Zeichnung: C. Schmid). Man beachte dass insbesondere die beiden Bilder ganz rechts einigermaßen gut den Befunden antik durch Grabräuber gestörter Bestattungen entsprechen. So schockierend manche Anekdoten und so hübsch, einprägsam und anschaulich die graphikdesignten Bildchen auch sein mögen, wirklich harte Evidenz stellen weder die Anekdoten noch die Bildchen dar. Damit soll jetzt nicht gesagt werden, dass es solche Zerstörungen nicht tatsächlich hin und wieder gibt, sondern es geht mir um die statistische Häufigkeit solcher Zerstörungen durch moderne SondengeherInnen (im Gegensatz zu antiken Grabräubern, deren Werk sich einigermaßen häufig in derartigen Befundbildern wie ganz rechts auf Abb. 1 niederschlägt). Ich habe in den letzten Monaten im Weg einer Umfrage unter SondengeherInnen und auch durch Vergleich mit Erfahrungen in England und Wales versucht zu ermitteln, wie groß der Anteil von Sondengehern ist, die tatsächlich Befunde in einer Weise beschädigen, wie es Leskovar und Traxler (2010, 59-60) der Mehrheit der SondengeherInnen unterstellen.  

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