H P Bruch

Universitätsklinikum Schleswig - Holstein, Kiel, Schleswig-Holstein, Germany

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  • J. Nolde · C. deWit · E. Schloericke · H.-P. Bruch · T. Laubert
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    ABSTRACT: Background Hypoxia in malignant tissues is associated with poor prognosis and treatment options. It is obvious that the grade of malignancy is associated with dedifferentiation of a given tissue. Our aim was to assess the expression of proteins that act as cellular oxygen sensors, which directly regulate the hypoxia-inducible factor 1 (HIF-1) pathway, i.e., prolyl hydroxylase domain proteins (PHD) PHD-1, PHD-2, PHD-3, and its target gene vascular endothelial growth factor (VEGF) in colorectal cancer (CRC). Methods In this study, we cultured a human colon cancer cell line (SW480) and its correspondent lymph-node metastasis cell line (SW620) under normoxic or hypoxic conditions for different time periods. We then measured the HIF-1a expression using Western-Blot, the messenger RNA (mRNA)-expression of the PHDs with real-time polymerase chain reaction (PCR) and the amount of one of the target-genes using an VEGF-ELISA. Results SW620 shows a clearly elevated HIF-1a expression under normoxic and hypoxic states compared with SW480. Under hypoxic conditions, the amount of VEGF is elevated in both primary and secondary tumor-cell line, but the metastasis-cell line has a significant higher increase. PHD-1 shows no higher expression under hypoxic condition, PHD-2 expression is elevated but only in SW480. PHD-3 levels raised in both of the cell lines, with significant higher rates in SW480. Conclusions HIF-regulating proteins are highly expressed in CRCs and their metastases. These molecules play an important role in the control of hypoxia-induced genes and may also have a function in the regulation of cellular proliferation and differentiation during tumorigenesis and dedifferentiation of CRCs. Our results emphasize the important role of PHDs not only as an oxygen-sensor, but also as a control-unit for tumor growth, apoptosis, and angiogenesis through HIF-1 pathway.
    European Surgery 10/2012; 44(5):336-340. DOI:10.1007/s10353-012-0160-1 · 0.26 Impact Factor
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    ABSTRACT: Hintergrund Während einer Spinalanästhesie verursacht die dabei entstehende sympathische Blockade eine Gefäßerweiterung der Kapillaren mit einem höheren Blutfluss, der zu einem Anstieg der lokalen Hauttemperatur führt. Material und Methoden Elf chirurgische Patienten einer Universitätsklinik mit Eingriffen der unteren Extremität in beidseitiger Spinalanästhesie wurden untersucht. Zum Einsatz kam ein digitales Mehrkanal-Hautoberflächen-Thermometer, das kontinuierlich vor, während und 45 min nach der Spinalanästhesie die Hauttemperatur an 8 definierten Messpunkten aufzeichnete. Gleichzeitig wurde an diesen Messpunkten ein neurologischer „Pin-prick“-Test als Maß der chirurgischen Toleranz in den betreffenden Dermatomen durchgeführt. Ergebnisse Die Korrelation mit dem Auftreten einer chirurgischen Toleranz zeigte für die untere Extremität die sichere Vorhersagewahrscheinlichkeit einer Analgesie. Mit 95%iger Vorhersagewahrscheinlichkeit konnte bei einer definierten Differenztemperatur von 1,05°C für die untere Extremität (Fuß, Knie, Leiste) eine sichere Analgesie vorhergesagt werden (n = 11). Schlussfolgerung Damit eignet sich die Messung der Hauttemperaturerhöhung nach Spinalanästhesie als Parameter einer chirurgischen Toleranz. Diese Untersuchungsmethode wird weiterer Forschungsgegenstand sein und in größeren Untersuchungen bestätigt werden müssen.
    Der Anaesthesist 09/2012; 61(9). DOI:10.1007/s00101-012-2076-3 · 0.74 Impact Factor
  • Zeitschrift für Gastroenterologie 08/2012; 50(08). DOI:10.1055/s-0032-1324275 · 1.67 Impact Factor
  • T Gemoll · S Johanning · HP Bruch · G Auer · U Roblick · J Habermann
    Zeitschrift für Gastroenterologie 08/2012; 50(08). DOI:10.1055/s-0032-1324278 · 1.67 Impact Factor
  • Zeitschrift für Gastroenterologie 08/2012; 50(08). DOI:10.1055/s-0032-1324272 · 1.67 Impact Factor
  • P. Hildebrand · R. Bouchard · U. Roblick · H.-P. Bruch · C. Bürk
    Allgemein- und Viszeralchirurgie up2date 08/2012; 6(04):251-264. DOI:10.1055/s-0032-1315179
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    ABSTRACT: Fragestellung und Hintergrund Ziel dieser aktuellen Studie ist die Bestimmung der prognostischen Faktoren für das Langzeitüberleben bei Patienten mit fortgeschrittenen kolorektalen Karzinomen in einer konsekutiven Kohorte. Patienten und Methodik Zwischen 1. Januar 2002 und 31. Dezember 2008 wurden insgesamt 123 Patienten wegen eines kolorektalen T4-Karzinoms in der Chirurgischen Klinik UK-SH Campus Lübeck operiert. Ergebnisse Insgesamt 78 Patienten hatten eine multiviszerale Resektion (MVR). Die postoperative Morbidität war in der Patientengruppe mit MVR (34,6% vs. 26,7%) erhöht. Gleichwohl fanden wir bezüglich der 30-Tage-Mortalität keine signifikanten Unterschiede (7,7% vs. 8,9%; p=0,815). Der hauptsächliche prognostische Faktor, der in der Multivarianzanalyse Signifikanz erreichte, war die Möglichkeit einer R0-Resektion (p<0,0001), die in einer 5-Jahres-Überlebensrate von 55% bei Patienten mit kurativer Resektion resultierte. Es gab keine statistisch signifikanten Unterschiede im 5-Jahres-Überleben zwischen multiviszeralen und nichtmultiviszeralen Resektionen (p=0,608). Auch konnten wir keine signifikanten Unterschiede bei Kolon- oder Rektumkarzinomen (p=0,839) finden. Zwischen laparoskopischen und offenen Eingriffen (p=0,610) sowie zwischen geplanten und Notoperationen gab es ebenfalls keine signifikanten Unterschiede (p=0,674). Darüber hinaus war die Existenz von Lymphknotenmetastasen kein prädiktiver Faktor hinsichtlich des Überlebens, da es keine Unterschiede zwischen Patienten mit und ohne Lymphknotenmetastasen gab (p=0,658). Schlussfolgerung Multiviszerale Resektionen sind mit dem gleichen 5-Jahres-Überleben assoziiert wie die Standardresektionen. Daher sollte die Absicht, eine R0-Resektion durchzuführen, immer das Hauptziel bei Eingriffen wegen kolorektaler Karzinome sein. Bei geplanten Operationen ist in bestimmten Fällen ein laparoskopischer Ansatz gerechtfertigt.
    coloproctology 06/2012; 34(3). DOI:10.1007/s00053-012-0288-2
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    ABSTRACT: Einleitung Durch die zunehmenden Erfahrungen auf dem Gebiet der laparoskopisch-kolorektalen Eingriffe stellen auch offene Voroperationen und interenterische Adhäsionen, wie sie auch bei Patienten mit einer Hartmann-Situation zu finden sind, keine grundsätzlichen Kontraindikationen mehr dar. Das Ziel der Untersuchung ist die Klärung der Frage, ob die Laparoskopie für die Kontinuitätswiederherstellung bei vorhergehend zumeist notfallmäßiger Laparotomie ein geeignetes Verfahren darstellt und zur Reduktion der Morbidität und Letalität beitragen kann. Methoden In der prospektiven Datenbank „Laparoskopische kolorektale Chirurgie“ wurden alle Patienten mit laparoskopischer Kontinuitätswiederherstellung nach Hartmann-Situation, die im Beobachtungszeitraum von 01/2000 bis 12/2010 in der Klinik für Chirurgie der Universität Lübeck operativ versorgt wurden, erfasst. Die Daten wurden retrospektiv ausgewertet. Ein besonderer Fokus lag auf der Indikation zur Diskontinuitätsresektion, dem intraoperativen Befund, der Operationszeit, dem postoperativen Analgetikabedarf, der Zeit bis zum Wiedereinsetzen der Darmtätigkeit, der Verweildauer (VD) sowie der peri- und postoperativen Morbidität und Letalität. Ergebnisse Die wesentlichste Indikation zur Anlage einer Hartmann-Situation bestand bei perforierter Sigmadivertikulitis. Eine laparoskopische Kontinuitätswiederherstellung erfolgte bei 19 Patienten. Intraoperativ wurde bei 3 Patienten konvertiert (15,7%). Die mediane Operationszeit betrug 202 min (75–245), der postoperative kontinuierliche Analgetikabedarf lag im Median bei 7 Tagen (6–10), der Abschluss des Kostaufbaus war im Median nach 3 (2–16) Tagen abgeschlossen. Zum Wiedereinsetzen der Darmtätigkeit kam es im Median nach 3 (2–4) Tagen, die Verweildauer betrug 10 (8–13) Tage. Postoperativ wurden 3 (15,7%) Minorkomplikationen (2-mal Pneumonie, 1-mal protrahierte Darmatonie) und 4 (21%) Majorkomplikationen mit Notwendigkeit einer chirurgischen Intervention (2-mal Wundinfektion, 1-mal Adhäsionsileus, 1-mal Trokarhernie) beobachtet. Der mediane Follow-up betrug 8 Monate (1–20). Es gab keine peri- oder postoperative Letalität. Schlussfolgerung In der vorliegenden Untersuchung kann die grundsätzliche Machbarkeit der laparoskopischen Versorgung gezeigt werden. Allerdings setzt die laparoskopische Technik eine fortgeschrittene Expertise des Operateurs voraus und bedarf stets einer kritischen Nutzen-Risiko-Abwägung in der individuellen Situation.
    coloproctology 02/2012; 34(1). DOI:10.1007/s00053-011-0240-x
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    ABSTRACT: Background: The initial manifestation of Crohn's disease is often located within the terminal ileum. Other portions of the G.I. tract may be affected, however, as the disease involves the entire organ system. The disease often progresses chronically in flares and remissions and involves all layers of the intestinal wall, leading to strictures, stenosis and fistulas. These complications should only be tre-ated surgically when clinically relevant in order to prevent acute exacerbations. Methods: Laparoscopic surgery offers one the possibility to minimize surgical trauma with its very small incisions and proper dissec-tion through the correct anatomical layers with 10-fold optic magnification. Results: Multifocal proce-dures can be carried out in the same operation. We present the case of a 26-year-old female with terminal ileum stenosis and gastric outlet obstruction, who un-derwent simultaneous laparoscopic pyloroplasty and ileocecal resection. Discussion: Providing the surgeon possesses the necessary expertise, complex laparo-scopic simultaneous procedures
    Acta chirurgica iugoslavica 01/2012; 59(2):117-20. DOI:10.2298/ACI1202117S
  • Zeitschrift für Gastroenterologie 08/2011; 49(08). DOI:10.1055/s-0031-1285190 · 1.67 Impact Factor
  • Zeitschrift für Gastroenterologie 08/2011; 49(08). DOI:10.1055/s-0031-1285473 · 1.67 Impact Factor
  • M. Kleemann · C. Bürk · H.-P. Bruch
    Allgemein- und Viszeralchirurgie up2date 08/2011; 5(04):275-287. DOI:10.1055/s-0031-1280144
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    ABSTRACT: The laparoscopic approach is increasingly applied in colorectal surgery. Although laparoscopic surgery in colon cancer has been proved to be safe and feasible with equivalent long-term oncological outcome compared to open surgery, safety and long-term oncological outcome of laparoscopic surgery for rectal cancer remain controversial. Laparoscopic rectal cancer surgery might be efficacious, but indications and limitations are not clearly defined. Therefore, the European Association for Endoscopic Surgery (EAES) has developed this clinical practice guideline. An international expert panel was invited to appraise the current literature and to develop evidence-based recommendations. The expert panel constituted for a consensus development conference in May 2010. Thereafter, the recommendations were presented at the annual congress of the EAES in Geneva in June 2010 in a plenary session. A second consensus process (Delphi process) of the recommendations with the explanatory text was necessary due to the changes after the consensus conference. Laparoscopic surgery for extraperitoneal (mid- and low-) rectal cancer is feasible and widely accepted. The laparoscopic approach must offer the same quality of surgical specimen as in open surgery. Short-term outcomes such as bowel function, surgical-site infections, pain and hospital stay are slightly improved with the laparoscopic approach. Laparoscopic resection of rectal cancer is not inferior to the open in terms of disease-free survival, overall survival or local recurrence. Laparoscopic pelvic dissection may impair genitourinary and sexual function after rectal resection, like in open surgery. Laparoscopic surgery for mid- and low-rectal cancer can be recommended under optimal conditions. Still, most level 1 evidence is for colon cancer surgery rather than rectal cancer. Upcoming results from large randomised trials are awaited to strengthen the evidence for improved short-term results and equal long-term results in comparison with the open approach.
    Surgical Endoscopy 06/2011; 25(8):2423-40. DOI:10.1007/s00464-011-1805-z · 3.31 Impact Factor
  • S. Petersen · D. Doll · R. Czymek · H.-P. Bruch · P. Kujath
    Allgemein- und Viszeralchirurgie up2date 04/2011; 5(02):151-166. DOI:10.1055/s-0030-1270958
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    ABSTRACT: New findings on immunological und haematological functions of the spleen, the postoperative risks following splenectomy, as well as improved surgical techniques resulted in an increased interest in organ preservative surgery after traumatic spleen injury in recent years. The data of all patients who underwent surgery for traumatic spleen injuries between 1995-2009 were recorded prospectively and analysed concerning type of operation, intra-and postoperative complications and the postoperative course. A total of 214 patients with splenic trauma underwent surgery. The spleen could be preserved in 80 patients (37.4%, group 1), using thermocoagulation, suture, glue sealant, splenorhaphy and partial spleen resection or combined techniques. 4 of those patients (5%) required a revision operation, in which two spleens could be salvaged by application of glue sealant. Eight of the patients of group 1 could be treated laparoscopically (10%). Under consideration of the surgical segment anatomy of the spleen and the surgical techniques presented, organ preservation is possible with high success rates, even in patients with severe splenic damage. In stable patients with minor splenic injury, laparoscopic or conservative treatment can be considered. Splenectomy should be reserved for patients with complete shattering of the spleen or instable patients.
    Acta chirurgica iugoslavica 01/2011; 58(4):21-5. DOI:10.2298/ACI1104021H
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    ABSTRACT: Dissection of liver tissue can be performed by different techniques (ultrasound, mono and bipolar dissection, water jet dissection and by stapler). In this animal study the potential of a Thulium fiber laser system was investigated for open parenchyma dissection. Based on a cw Thulium fiber laser (IPG laser GmbH, Burbach, Germany), emitting a wavelength at 1.9 μm and a maximal power at 50 W, a surgical dissection device was developed at the Medical Laser Centre Luebeck. Cw laser radiation (40 Watt) was transmitted via a 365 μm fiber with a polished distal fiber tip. Procedure was performed in contact mode; irradiance at the distal fiber tip was 38.2 kW/cm2. After general anesthesia and a median laparotomy an atypical laser resection of the liver was performed in 3 pigs. Healing process was controlled after 2-3 weeks by histological analysis (H&E staining). The final evaluation data included total resection time, blood loss, bile leakage and mass of dissected tissue. All animals treated in this study were cared for in accordance to the European convention on animal care. In general the dissection with the 1.9 μm laser radiation was easily performed. Hemostasis was highly sufficient so blood loss and bile leakage was negligible. Total resection time including hemostasis of the remaining tissue was 26 +/- 12 min. Weight of resected tissue was 17 +/- 8 g. During survival period no complications (bleeding or inflammation) occurred. After 2 weeks histology showed ongoing scar formation about 1 - 2 mm in depth of the dissected area.
    SPIESPIE; 01/2011
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    ABSTRACT: To date laparoscopic hepatic surgery is only common in a few centres for a specific selected patient group. The intention of this survey was to estimate the current state of affairs for laparoscopic hepatic surgery in Germany at 2008. A questionnaire was prepared and sent out by e-mail in May 2009 to the members of the DGAV (German Society of General and Visceral Surgery). The feedback was evaluated anonymously. A total of 181 answers were received by 31st July 2009 (return rate of 15.9%). The return rate of basic and standard care hospitals was 9.2%, specialized hospitals 23.6%, hospitals with maximum care 50% and university hospitals had a return rate of 71.9%. The question whether laparoscopic hepatic surgery had been performed in 2008 was answered with YES by 125 (69.1%) and NO by 54 (29.8%) members. The number of laparoscopic hepatic surgery interventions (laparoscopic ultrasound, laparoscopic radiofrequency ablation and resection) in 2008 was given as more than 50 by 4 (2.2%) hospitals, between 20 and 50 by 11 (6.1%) hospitals, between 10 and 20 by 23 (12.7%) hospitals, between 5 and 10 by 45 (24.9%) hospitals and between 0 and 5 by 54 (29.8%) hospitals. In 2008 the frequency of laparoscopic ultrasound during intraoperative staging to confirm the diagnosis ranged from 2 to 250, whereby 96.4% of the hospitals had less than 50 and only 2 hospitals (2.7%) had 211 and 250 examinations, respectively. 50 hospitals carried out laparoscopic radiofrequency ablation (RFA). 69 (38.1%) of the interviewed hospitals reported hepatic laparoscopic resections (n=551). Laparoscopic liver surgery has been done in Germany in patients with benign or malignant liver lesions. Pure laparoscopy is the most common access. Atypical resections are the primarily indication followed by left lateral resections. All further types of resection have been done in a very small number. Laparoscopic liver surgery has been performed in all types of hospitals.
    Der Chirurg 12/2010; 81(12):1097-107. · 0.52 Impact Factor
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    ABSTRACT: BACKGROUND: Colorectal cancer is one of the most common malignant diseases in the industrialized nations. Despite advances in research on tumor development and biology, improved therapeutical concepts, and an increasing motivation to undergo screening examinations and surveillance programs the overall mortality remains high. METHODS: PubMed database was used to screen the current literature for the topics of epidemiology, colorectal cancer development, histopathologic features, and diagnosis in colorectal cancer. RESULTS: A general overview of epidemiologic data in terms of incidence, geographic differences in occurrence and risk factors is given. Molecular mechanisms for the formation of colorectal cancer within the adenoma-carcinoma sequence are explained and additional aspects such as ploidy-status of colorectal tumors and microsatellite instability put into perspective. Various variables of routine histopathologic evaluation are summarized, more advanced analyses explained and prognostically relevant features listed. Diagnostic workup and staging of patients with colorectal cancer are based on several different techniques which are discussed for their effectivity, sensibility and sensitivity. CONCLUSIONS: Early detection of colorectal cancer together with a more detailed understanding of tumor heterogeneity and the prospect of tailoring individualized therapeutical concepts constitute essential factors in order to further ameliorate the outcome of colorectal cancer patients. HINTERGRUND: Das kolorektale Karzinom ist eine der häufigsten malignen Erkrankungen in den Industrienationen. Ungeachtet der zunehmenden Erkenntnisse über die Entstehung und das biologische Verhalten der Tumoren, verbesserter therapeutischer Konzepte und der steigenden Bereitschaft sowohl Vor- als auch Nachsorgeprogramme wahrzunehmen, bleibt es eine Erkrankung mit hoher Mortalität. METHODEN: Die PubMed-Datenbank wurde in Hinblick auf aktuelle Literatur in den Bereichen Epidemiologie, Entstehung, histopathologische Beurteilung und Diagnostik des kolorektalen Karzinoms gesichtet. ERGEBNISSE: Es wird ein Überblick über die epidemiologischen Daten bezüglich der Inzidenz, der geographischen Unterschiede und der Risikofaktoren gegeben. Die molekularen Mechanismen für die Entstehung kolorektaler Karzinome entlang der Adenom-Karzinom-Sequenz werden erläutert und zusätzliche Aspekte der Tumorbiologie wie Ploidestatus und Mikrosatelliteninstabilität diskutiert. Die standardmäßig in der histopathologischen Beurteilung untersuchten Parameter werden zusammengefasst, neue Kriterien vorgestellt und weitere prognostisch relevante Tumoreigenschaften aufgeführt. Die Diagnose sowie das Staging von Patienten mit einem kolorektalen Karzinom basieren auf diversen Untersuchungsmodalitäten, deren Effektivität, Sensitivität und Spezifität dargestellt werden. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die frühe Detektion kolorektaler Karzinome, das Verständnis von der Tumorheterogenität und die daraus resultierende Konzeption individualisierter Therapieansätze stellen essentielle Zielvorgaben dar, um das outcome von Patienten mit einem kolorektalen Karzinom weiter verbessern zu können. KeywordsColorectal cancer-Aneuploidy-Epidemiology-Tumorigenesis SchlüsselwörterKolorektales Karzinom-Aneuploidie-Epidemiologie-Tumorentstehung
    European Surgery 12/2010; 42(6):252-259. DOI:10.1007/s10353-010-0581-7 · 0.26 Impact Factor
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    ABSTRACT: Zusammenfassung Hintergrund Bis dato ist die Technik der laparoskopischen Leberchirurgie lediglich in einzelnen Zentren bei einem hoch selektierten Patientenkreis etabliert. In einer Umfrage wurde der Stand der laparoskopischen Leberchirurgie in Deutschland im Jahr 2008 ermittelt. Material und Methoden Unter den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) wurde im Mai 2009 ein Umfragebogen über das E-Mail-Verzeichnis der DGAV versandt. Alle Rückläufe wurden anonymisiert ausgewertet. Ergebnisse Bis 31.07.2009 erreichen uns 181 Rückmeldungen (Rücklaufquote 15,7%). Der Rücklauf aus Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung betrug 9,2%, aus Krankenhäusern der Schwerpunktversorgung 23,6%, aus Krankenhäusern der Maximalversorgung 50% und von Universitätsklinika 71,9%. Die Frage, ob laparoskopische Lebereingriffe im Jahr 2008 erfolgten, wurde von 125 (69,1%) Kliniken mit „Ja“ und von 54 (29,8%) Kliniken mit „Nein“ beantwortet. Die Anzahl laparoskopischer Eingriffe an der Leber (laparoskopischer Ultraschall, laparoskopische Radiofrequenzablation und laparoskopische Resektion) wurde von 4 (2,2%) Kliniken mit über 50, von 11 (6,1%) Kliniken mit 20–50, von 23 (12,7%) Kliniken mit 10–20, von 45 (24,9%) Kliniken mit 5–10 und von 54 (29,8%) Kliniken mit 0–5 angegeben. Die Häufigkeit laparoskopischer Ultraschalluntersuchungen im Rahmen des intraoperativen Stagings zur Erkennung der Befundlage reichte von 2 bis 250, wobei 96,4% der Kliniken weniger als 50 Untersuchungen angaben und nur 2 Kliniken (2,7%) Anzahlen von 211, respektive 250 nannten. In 50 Kliniken wurden laparoskopische Radiofrequenzablationen durchgeführt. 69 (38,1%) der angeschriebenen Kliniken gaben an, resezierende Eingriffe (n=551) durchzuführen. Fazit Laparoskopische Leberchirurgie wird in Deutschland sowohl bei benignen als auch malignen Indikationen durchgeführt. Der rein laparoskopische Zugangsweg wird allgemein favorisiert. Atypische Resektionen sind die primäre Indikation zum minimal-invasiven Vorgehen, gefolgt von der linkslateralen Resektion. Alle weiteren Resektionen werden nur in sehr kleinen Stückzahlen durchgeführt. Die laparoskopische Leberchirurgie ist in allen Versorgungsstufen vertreten.
    Der Chirurg 12/2010; 81(12):1097-1107. DOI:10.1007/s00104-010-1947-x · 0.52 Impact Factor
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    ABSTRACT: BACKGROUND: Laparoscopic colorectal procedures for the treatment of benign disorders are increasingly appreciated and have become the standard procedure for e.g. surgical treatment for recurrent diverticulitis. METHODS: Data show that even laparoscopic surgery for left sided colon cancer is seen as oncologically equal to the classic open resection. Laparoscopic resections offer several benefits e.g. minimal impairment of gastrointestinal and pulmonary functions, lower immunosuppression, shorter hospital stay, and faster reconvalescence. RESULTS: However, laparoscopic resections for rectal cancer are still discussed controversially as concerns are raised in terms of oncologic radicality, port-site metastases, autonomic nerve preservation, and completeness of total mesorectal excision especially in obese male patients with a tight pelvis. CONCLUSIONS: The clinical reality and several studies demonstrate that laparoscopic rectal surgery for cancer is oncologically feasible, lymph node dissection is equivalent to open surgery, and the incidence of port-site recurrence is not increased compared to wound recurrence in conventional laparotomy. GRUNDLAGEN: Die laparoskopische kolorektale Chirurgie in der Therapie benigner Erkrankungen ist zunehmend akzeptiert und etwa in der Behandlung der chronisch rezidivierenden Divertikulitis bereits Standard. METHODIK: Die Daten der letzten Jahre zeigen deutlich, dass das laparoskopische Vorgehen beim linksseitigen Kolonkarzinom der offenen Technik unter onkologischen Gesichtspunkten gleichwertig ist. Darüber hinaus sind mit dem laparoskopischen Vorgehen verschiedene Vorteile wie reduziertes Zugangstrauma, geringere pulmonale Komplikationen und geringere Immunosuppression verbunden, die konsekutiv in schnellerer Rekonvaleszenz und verkürztem Krankenhausaufenthalt münden. ERGEBNISSE: Dennoch wird das laparoskopische Vorgehen zur Therapie des Rektumkarzinoms kontrovers diskutiert. Es bestehen immer noch Zweifel an der onkologischen Radikalität bzw. Gleichwertigkeit gegenüber dem offenen Vorgehen. Die Beantwortung der Frage nach sicherer Schonung des autonomen Nervenplexus bzw. der Integrität des dissezierten Mesorektums scheint unbeantwortet – und dies insbesondere unter der Vorstellung der engen anatomischen Gegebenheiten des männlichen Beckens eines übergewichtigen Patienten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die klinische Realität und nicht zuletzt die Daten mehrerer Studien zeigen jedoch, dass laparoskopische Rektumchirurgie onkologisch adäquat machbar ist, und auch die Lymphknotendissektion bzw. die TME gleichwertig dem offenen Vorgehen durchführbar scheint. KeywordsRectal cancer-Laparoscopy-TME-Minimally invasive surgery SchlüsselwörterRektumkarzinom-Laparoskopie-TME-Minimal invasive Chirurgie
    European Surgery 12/2010; 42(6):276-282. DOI:10.1007/s10353-010-0580-8 · 0.26 Impact Factor

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  • 2003–2012
    • Universitätsklinikum Schleswig - Holstein
      • • Klinik für Allgemeine Chirurgie (Kiel)
      • • Institut für Medizinische Biometrie und Statistik (Lübeck)
      Kiel, Schleswig-Holstein, Germany
  • 2004–2011
    • University Medical Center Schleswig-Holstein
      Kiel, Schleswig-Holstein, Germany
  • 1990–2010
    • Universität zu Lübeck
      • • Department of Surgery
      • • Klinik für Kinderchirurgie
      Lübeck Hansestadt, Schleswig-Holstein, Germany
  • 2002
    • Hanover Hospital
      Hanover, Pennsylvania, United States
  • 1998
    • Universitätsklinikum Erlangen
      • Department of Surgery
      Erlangen, Bavaria, Germany
  • 1977–1992
    • University of Wuerzburg
      • Department of Neurosurgery
      Würzburg, Bavaria, Germany