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Infections, medication use, and the prevalence of symptoms of asthma, rhinitis, and eczema in childhood.

Centre for Public Health Research, Research School of Public Health, Massey University Wellington Campus, Private Box 756, Wellington, New Zealand.
Journal of Epidemiology &amp Community Health (Impact Factor: 3.29). 11/2004; 58(10):852-7. DOI: 10.1136/jech.2003.019182
Source: PubMed

ABSTRACT The "hygiene hypothesis" postulates that infections during infancy may protect against asthma and atopy. There is also some evidence that antibiotic and/or paracetamol use may increase the risk of asthma.
The study measured the association between infections, and medication use early in life and the risk of asthma at age 6-7 years. It involved 1584 children who had been notified to public health services with serious infections at age 0-4 years, and 2539 children sampled from the general population. For both groups, postal questionnaires were completed by parents.
There was little difference in the prevalence of current wheezing between the childhood infections group (prevalence = 23.5%) and the general population group (prevalence = 24.3%). There was also little difference whether the major site of infection was gastrointestinal (prevalence = 24.1%), invasive (prevalence = 24.6%) or respiratory (prevalence = 21.1%). However, in both groups, there were associations with antibiotic (OR = 1.78, 95% CI 1.49 to 2.14) or paracetamol (OR = 1.38, 95% CI 1.04 to 1.83) use in the first year of life or recent paracetamol use (OR = 2.10, 95% CI 1.78 to 2.49) and current wheezing. There was a weak protective effect of childhood infections in children who had not used antibiotics in the first year of life (OR = 0.78, 95% CI 0.55 to 1.10).
These findings are consistent with other evidence that antibiotic use early in life may increase the risk of asthma. They are also consistent with some preliminary evidence associating paracetamol use with an increased risk of asthma. Any protective effect of notifiable childhood infections was weak.

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    ABSTRACT: This paper explores the possible association between antibiotics prescribed in infancy and allergic disorders, mainly eczema and asthma, in childhood. No-one fully understands why childhood asthma and eczema have become so common. Some authorities suggest that there may be an association between eczema and asthma and antibiotics prescribed in childhood; however, others disagree. METHOD/EVALUATION: The available literature was reviewed to examine the links between prescribed antibiotics and childhood eczema and asthma. FINDINGS/KEY ISSUE: Some, but not all, research indicates that antibiotic administration in pregnancy, childbirth or infancy may be linked to childhood asthma and eczema, but much uncertainty remains. None of the papers identified stated the doses of antibiotics prescribed. In addition, we were unable to locate studies reporting the interactions between antibiotics and the developing immune system. Health care professionals should be selective when prescribing antibiotics. Further prospective work is needed to guide the prescribing of antibiotics in childbirth and infancy.
    The Open Nursing Journal 02/2008; 2(1):48-57. DOI:10.2174/1874434600802010048
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    ABSTRACT: The increase in asthma incidence, prevalence, and morbidity over recent decades presents a significant challenge to public health. Pollen is an important trigger of some types of asthma, and both pollen quantity and season depend on climatic and meteorologic variables. Over the same period as the global rise in asthma, there have been considerable increases in atmospheric carbon dioxide concentration and global average surface temperature. We hypothesize anthropogenic climate change as a plausible contributor to the rise in asthma. Greater concentrations of carbon dioxide and higher temperatures may increase pollen quantity and induce longer pollen seasons. Pollen allergenicity can also increase as a result of these changes in climate. Exposure in early life to a more allergenic environment may also provoke the development of other atopic conditions, such as eczema and allergic rhinitis. Although the etiology of asthma is complex, the recent global rise in asthma could be an early health effect of anthropogenic climate change.
    Environmental Health Perspectives 09/2005; 113(8):915-9. DOI:10.1289/ehp.7724 · 7.03 Impact Factor
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    ABSTRACT: In den letzten Jahrzehnten hat die Prävalenz von allergischen Erkrankungen im Kindesalter besonders in den Industrienationen deutlich zugenommen. An den zugrunde liegenden Ursachen und am Verständnis dieser Erkrankungen wird derzeit intensiv geforscht. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der prä- und auch postnatalen Phase des Neugeborenen, da die Grundlagen zur Entwick-lung allergischer Erkrankungen wahrscheinlich schon sehr früh geschaffen wer-den. Zudem wurde bereits 1989 von Strachan ein Zusammenhang zwischen hygienischen Bedingungen und Haushaltsgröße mit dem verminderten Auftre-ten allergischer Erkrankungen entdeckt. Im Rahmen dieser „Hygienehypothese“ wurden in der Vergangenheit mehrere Studien durchgeführt, die zum Ziel hatten, den Effekt des bäuerlichen Lebens-umfeldes auf die Inzidenz allergischer Erkrankungen dort lebender Individuen zu untersuchen. Alle bisher durchgeführten Studien wurden ausschließlich als Retrospektiv- oder Querschnittsstudie angelegt. Die hier zugrunde liegende PASTURE-Studie (Protection against Allergy-STUdy in Rural Enviroment) begleitet, als erste Kohortenstudie in diesem For-schungsbereich, Kinder einer Bauern- und einer Nichtbauernpopulation von der Schwangerschaft über die Geburt bis hin zum sechsten Lebensjahr. Das Pro-jekt wird in fünf europäischen Ländern (D, A, F, FIN, CH) durchgeführt. Dazu wurde der Lebensstil der Mutter während der Schwangerschaft und des Kindes während der ersten sechs Jahre mit Fragebögen erfasst. Zudem wurden Blut-proben aus der Nabelschnur der Kinder und im Alter von ein, vier und sechs Jahren gewonnen und untersucht. Als Teilprojekt widmet sich diese Arbeit den Nabelschnurblutproben der Säug-linge. Nach Stimulation mit PMA/Ionomycin wurden die Konzentrationen der Zytokine IL-5, IL-10, IL-12, IFN- und TNF- mittels handelsüblichen Sandwich-ELISA bestimmt und mit den Lebensgewohnheiten der Mutter während der Schwangerschaft assoziiert. Signifikante Korrelationen wurden, im Kontext der aktuellen Literatur, auf ihre Aussagekraft zur Vorhersage für spätere allergische Erkrankungen der Kinder untersucht. Bei der Auswertung der Daten zeigten sich signifikante positive Korrelationen bei „Mehrkinderhaushalten“ mit dem Zytokin IFN-. „Gehäufte mütterliche Arbeit in Heuschobern“ korrelierte positiv signifikant mit dem Zytokin TNF- und „häu-figer Kontakt der Mutter zu Nutztieren“ mit den Zytokinen IFN- und TNF-. Ur-sächlich für diese Ergebnisse wurde in erster Linie der immunmodulierende Ef-fekt des mikrobiellen Umfeldes der Bauernhofumgebung diskutiert. Des Weiteren zeigte der mütterliche Genuss von Rohmilch, und insbesondere daraus hergestellter Produkte wie Butter, einen starke Assoziation mit den in-flammatorischen Zytokinen (IFN- und TNF-) im Nabelschnurblut. Hierbei wur-den immunmodulierende Fettsäuremuster in alpiner Kuhmilch als mögliche Ur-sache diskutiert. Die Zytokine IFN- und TNF- als charakteristischen Botenstoffe der TH-1- und zellulären Antwort wurden in vorangegangen Studien bereits häufig mit niedri-gen Allergieerkrankungsraten assoziiert. Sollten sich die klinischen Ergebnisse dieser Studie bezüglich der Allergieentwicklung der Kinder im sechsten Lebens-jahr mit den Assoziationen im Nabelschnurblut decken, würden sich diese Zyto-kine als besonders zuverlässige Prädiktoren für das Risiko, zukünftig an allergi-schen Erkrankungen zu leiden, darstellen. Schwerpunktmäßig wurde auf die finnische Subpopulation eingegangen und mit der Gesamtpopulation verglichen. Dabei zeigten sich trotz niedrigerer Fallzah-len als in der Gesamtkohorte signifikante Korrelationen zwischen erhöhten Zy-tokinkonzentrationen der TH-1-Antwort und landestypischem Verhalten, wie dem überdurchschnittlich langen mütterlichen Stallaufenthalt. Dies kann als wei-terer Beleg für die Existenz der gezeigten Zusammenhänge zwischen bäuerli-chen Einflussfaktoren und induzierten Zytokinkonzentrationen gewertet werden. Trotz dieser zahlreichen vielversprechenden Korrelationen von induzieren Zyto-kinkonzentrationen im Nabelschnurblut mit Variablen der traditionellen Farm-umgebung, muss der klinische Endpunkt der Gesamtstudie für eine endgültige Bewertung unserer Ergebnisse abgewartet werden. Angesichts einer Vielzahl ähnlich lautender Befunde in der aktuellen Literatur ist jedoch anzunehmen, dass sich einzelne der von uns gezeigten Effekte langfristig bestätigen und An-lass zu weiteren Untersuchungen geben werden.

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