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Autorenschaft wissenschaftlicher Veröffentlichungen Analyse der Zeitschrift “Strahlentherapie und Onkologie”

Strahlentherapie und Onkologie (Impact Factor: 4.16). 10/2001; 177(10). DOI: 10.1007/PL00002366

ABSTRACT Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die wissenschaftliche Qualität der Beiträge in “Strahlentherapie und Onkologie” zu verbessern und damit auch den Impact Factor anzuheben.

Material und Methoden: In allen 164 Arbeiten der Rubriken “Aktuelles Forum”, “Originalarbeiten” und “Kurzmitteilungen” der Jahrgänge 1999 und 2000 wurde der Umgang mit der Autorenschaft untersucht.

Ergebnis: Im Median waren fünf Autoren und zwei Institutionen an den Publikationen beteiligt. In keinem einzigen Fall war der Beitrag der einzelnen Autoren zur Publikation spezifiziert. Der Frauenanteil in der radioonkologischen Forschung ist signifikant geringer als der Frauenanteil unter den DEGRO-Mitgliedern (p < 0,0001). Der letzte Platz auf der Autorenliste (“Senior Author”) wird in nur acht Fällen von Frauen eingenommen und liegt statistisch signifikant unter dem Erwartungswert (p = 0,001). Der Anteil weiblicher Erstautoren entspricht dem Anteil der Frauen an den Autoren.

Schlussfolgerung: Es ist wünschenswert, dass die DFG-Kriterien zur Autorenschaft berücksichtigt werden. Bei mehreren Autoren sollte der Beitrag eines jeden dokumentiert werden. Der Anteil der Frauen in der Forschung und auf leitenden Stellen in der Radioonkologie scheint deutlich geringer zu sein als ihr Anteil unter DEGRO-Mitgliedern.

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    ABSTRACT: Neuropsychological impairment has been reported following whole brain and partial brain irradiation in children. The purpose of this analysis was to assess current knowledge, with focus on correlation with radiation dose, irradiated volume and age. Full Scale IQ (FSIQ) data, representing 1,938 children, were derived from 36 publications and analyzed as to radiation dose, irradiated volume, and age. FSIQ after whole brain irradiation showed a non-linear decline as dosage increased. The dose-effect relationship was age-related, with more pronounced FSIQ decline at younger age. FSIQ test results below the normal level (< 85) were found at doses higher than 24 and 36 Gy in children under age 3, and older than age 6, respectively. Mean FSIQ test result after 18 Gy was 100, thus at the mean standard value; a minor decline was detectable only when compared to test results of a control group. Young children scored at this dose in the low normal range. Partial brain irradiation caused minor FSIQ decline, with measurable effects at dose levels > 50 Gy. The collected data suggest that whole brain irradiation doses of 18 and 24 Gy have no major impact on intellectual outcome in children older than age 6, but may cause impairment in younger children. Doses > 24 Gy comprise a substantial risk for FSIQ decline, even in older children. At equal dose levels, partial brain irradiation is less damaging than whole brain irradiation. The authors are well aware of limitations in the interpretation of data collected for the current review. Thus, further research is required to evaluate the effect of low-dose whole brain irradiation as well as partial brain irradiation on FSIQ development.
    Strahlentherapie und Onkologie 01/2001; 176(12):573-81. · 4.16 Impact Factor
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    ABSTRACT: 1996 war von der “Interdisziplinären Arbeitsgruppe Hodentumoren” (IAH), in der Vertreter aller an der Diagnostik und Therapie des germinalen Hodentumors beteiligten Disziplinen aus den jeweiligen Fachgesellschaften und Arbeitsgruppen der Deutschen Krebsgesellschaft zusammenarbeiten, ein “Interdisziplinärer Konsensus zur Diagnostik und Therapie von Hodentumoren” erarbeitet worden (Strahlenther Onkol 1997;173–406). Die seinerzeit in interdisziplinärer Abstimmung definierten Empfehlungen wurden aufgrund fortschreitender Entwicklungen und klinischer Erkenntnisse dem aktuellen Wissensstand angepasst und überarbeitet. Hierfür sind durch den 1998 erfolgten Zusammenschluss der IAH mit der “Organgruppe Hodentumoren” der Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie (AUO) zur “German Testicular Cancer Study Group (GTCSG) die wissenschaftliche Basis erweitert und die Qualität der erabeiteten diagnostischen und therapeutischen Standards für Hodentumoren erhöht worden mit der Zielsetzung, eine breite Umsetzung der interdisziplinär erstelltn Empfehlungen zu ermöglichen. Methodik: In Erweiterung der Erarbeitung des Konsensus von 1996 erfolgte die Überarbeitung auf Grundlage aktueller Literaturdaten in Anlehnung an die Prinzipien der “Evidence-bases Medicine” (EBM). Aussagen und Empfehlungen zu den von interdisziplinär besetzten Arbeitsgruppen recherchierten Themenkomplexen wurden nach dem Grad ihrer Qualität und Sicherheit bewertet. Das methodische Vorgehen entsprach dabei dem der Cochrane Collaboration, deren Bewertungskriterien übernommen wurden. Ergebnisse: Der zu 21 Themenkomplexen anhand wissenschaftliche begründeter Entscheidungskriterien erarbeitete “Interdisziplinärer Update-Konsensus” präzisiert und definiert diagnostische und therapeutischen Standards entsprechend dem aktuellen Wissensstand über diese Tumorentität. Für Therapiesituationen, bei denen mehrere Optionen bestehen und kein Konsens über die favorisierte Strategie erzielt wurde wie beim Seminom in klinischen Stadium I oder beim Nichtseminom in den Stadien CS I bzw. CS IIA/B, wurden jeweilige Alternativen mit deren Vor- und Nachteilen dargestellt. Der “Interdisziplinäre Update-Konsensus” wurde beim 24. Deutschen Krebskongress am 21.3.2000 vorgestellt, nachfolgend von den daran beteiligten wissenschaftlichen Fachgesellschaften geprüft und gebilligt.
    Strahlentherapie und Onkologie 08/2000; 176(9). · 4.16 Impact Factor