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Langzeitbeatmung querschnittgelähmter Patienten

Trauma und Berufskrankheit 05/2012; 12(3):177-181. DOI:10.1007/s10039-010-1655-2 pp.177-181

ABSTRACT Eine suffiziente Lungenbelüftung erfordert eine intakte Zwerchfellfunktion. Da das Zwerchfell aus den Wurzeln C3 und C4 innerviert
wird, sind Höhe und Ausmaß einer zervikalen Rückenmarkschädigung mitentscheidend, ob Betroffene beatmet werden müssen. Anfangs
war dies nur auf Intensivstationen möglich, mehr als 2/3 aller Patienten verstarben innerhalb des 1.Jahres. Die Optimierung
der intensivmedizinischen Betreuung vom Unfallort bis in die Klinik führte zu einem Anstieg der Fallzahlen beatmungspflichtiger
Querschnittgelähmter. Aufgrund der technischen und pflegerischen Weiterentwicklungen können diese heutzutage auch außerklinisch
beatmet werden. Die von der DMGP (Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie) 2009 hierzu veröffentlichten
Empfehlungen für die außerklinische Behandlung sind als Standard anzusehen und sollten nicht unterschritten werden. Im vorliegenden
Beitrag soll insbesondere auf Fragen zu Art, Verlauf, Komplikationen und Mortalität in der Akut- und Weiterbehandlung eingegangen
werden. Des Weiteren wird diskutiert, wohin die Patienten entlassen werden, wie sich ihre Lebensqualität entwickelt und worin
sie sich von nichtbeatmeten tetraplegischen Patienten unterscheiden.

Sufficient lung ventilation requires intact diaphragm function. Since the diaphragm is innervated by nerve roots C3 and C4,
the height and extent of cervical spinal cord damage are crucial to whether patients require ventilation. This type of care
was previously only possible on intensive care units, and 2/3 of patients died with the first year. Optimization of intensive
medical care from the accident scene to the clinic have lead to an increase in the number of tetraplegic cases requiring ventilation.
As a result of advances in technology and patient care, this can now be carried out in an out-of-hospital setting. The recommendations
published by the German-Speaking Medical Society of Paraplegia (DMGP) 2009 on out-of-hospital treatment for these patients
are considered the standard and care should not fall below the recommended level. The present article deals with issues of
type, course, complications and mortality in the acute phase as well as the further treatment of tetraplegics requiring ventilation,
where these patients should be discharged to, their subsequent quality of life and how they differ from non-ventilated tetraplegic
patients.

SchlüsselwörterZwerchfellfunktion-Querschnittlähmung-Beatmung-Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie-Zwerchfellnervenschrittmacher
KeywordsDiaphragm function-Tetraplegics-Ventilation-German-Speaking Medical Society of Paraplegia (DMGP)-Phrenic nerve stimulation

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Keywords

accident scene
 
außerklinische Behandlung sind als Standard anzusehen und sollten nicht unterschritten werden
 
cervical spinal cord damage
 
Des Weiteren wird diskutiert
 
Die von der DMGP
 
DMGP)-Phrenic nerve stimulation
 
German-Speaking Medical Society
 
intensive care units
 
Komplikationen und Mortalität
 
nerve roots C3
 
nur auf Intensivstationen möglich
 
ob Betroffene beatmet werden müssen
 
Optimization
 
out-of-hospital treatment
 
patient care
 
Patienten entlassen werden
 
present article deals
 
sind Höhe und Ausmaß einer zervikalen Rückenmarkschädigung mitentscheidend
 
subsequent quality
 
Sufficient lung ventilation