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Chirurgische Therapie thorakaler Aortenläsionen

Abteilung für Gefäßchirurgie, Vasculäre und Endovasculäre Chirurgie Chirurgische Universitätsklinik, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Kirschnerstraße 1 69120 Heidelberg
Der Chirurg (impact factor: 0.7). 08/2004; 75(9):937-958. DOI:10.1007/s00104-004-0940-7 pp.937-958

ABSTRACT Die chirurgische Therapie thorakaler Aortenlsionen befindet sich an einem Wendepunkt. Bis vor wenigen Jahren stellten die offene Chirurgie oder ein konservatives Vorgehen die einzigen Behandlungsalternativen dar. Trotz fehlender Langzeitergebnisse hat sich die endovaskulre Therapie mit groer klinischer Erfahrung und zunehmendem Evidenzniveau etabliert und hat sich bereits bei einigen Indikationen (traumatischer Aortenabriss) zur bevorzugten Methode in der Versorgung der erkrankten thorakalen Aorta entwickelt. Durch den Einsatz thorakaler Endoprothesen werden in Zukunft nicht nur offen-chirurgische Aortenrekonstruktionen wesentlich seltener, sondern auch Mortalitt und schwerwiegende Komplikationen weiter reduziert werden knnen. Insbesondere die Inzidenz einer Paraplegie konnte durch den Wegfall der Aortenausklemmung von im Mittel ca. 15% auf unter 3% minimiert werden. Zur Planung, Durchfhrung und endoluminalen Ausschaltung dieser oft komplexen Aortenlsionen ist eine dreidimensional rekonstruierte Schnittbildgebung (CTA/MRA) eine essenzielle Voraussetzung. Surgical management of distinct thoracic aneurysmal lesions stands at the crossroads. Until recently, the only treatment options for thoracic aortic lesions were surgical repair or medical management. There is increasing evidence that endovascular therapy will be useful in treating thoracic aortic disease, possibly becoming the preferred approach. Endovascular surgery will affect the incidence of open thoracic aortic surgery not only by producing a lower mortality risk but also a significantly lower incidence of paraplegia. In designing adequate treatment options of complex and difficult-to-treat thoracic aortic lesions, novel three-dimensional imaging reconstructions are mandatory.

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H Schumacher