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Kongenitale Herzvitien im Erwachsenenalter

05/2007; DOI:10.1007/978-3-7985-1608-3_14 pp.101-121

ABSTRACT Angeborene Herz- und Gefäßfehler treten bei 0,4–0,9% aller neugeborenen Kinder auf. Von den in Deutschland pro Jahr geborenen
6500 Kindern mit Herz- und Gefäßmissbildungen werden ca. 5500 das Erwachsenenalter erreichen. Diese Zahlen machen deutlich,
dass die Wahrscheinlichkeit, Patienten im Erwachsenenalter mit einem Herz- und Gefäßfehler anästhesiologisch für eine chirurgische
Intervention betreuen zu müssen, künftig deutlich größer wird. Die meisten angeborenen Herzfehler werden mit Hilfe der Echokardiographie
diagnostiziert. Besonders die transösophageale Echokardiographie bietet die Möglichkeit, auch intraoperativ kontinuierlich
wichtige kardiale Parameter wie die linksventrikuläre Funktion, Vorlast, intrakardiale Shunts und die Klappenfunktion zu beurteilen.
Im Rahmen dieses Artikels sollen epidemiologische und pathophysiologische Grundlagen angeborener Herzvitien kurz dargestellt
und die Rolle der Echokardiographie bei der Überwachung von Patienten mit angeborenen Vitien erläutert werden. Dabei werden
auch die unterschiedlichen Indikationen für die Anwendung der transthorakalen und der transösophagealen Echokardiographie
besprochen.

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