Internationale Revue für Soziale Sicherheit
Publisher International Social Security Association, Blackwell Publishing
Description
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ISSN1752-1726
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OCLC237114430
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Material typeInternet resource
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Document typeInternet Resource, Computer File, Journal / Magazine / Newspaper
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Classification yellow
Publications in this journal
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Article: Die private Pflichtrentensäule in Ungarn: Ein Nachruf
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ABSTRACT: Auszug1998 spaltete die links der Mitte stehende Regierung Ungarns von dem ursprünglichen staatlichen Einsäulenrentensystem ein privates Pflichtrentensystem als zweite Säule ab. Die Teilnahme an dem Zweisäulensystem war für bereits Erwerbstätige optional, für neu in den Arbeitsmarkt eintretende Personen jedoch obligatorisch. Etwa 50 Prozent der Arbeitnehmenden traten der zweiten Säule freiwillig bei, und weitere 25 Prozent waren dazu zwischen 1999 und 2010 gesetzlich verpflichtet. Die zweite Säule hat die finanzielle Stabilität des Systems der sozialen Sicherheit nicht verbessert. Zudem hat die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise ein Schlaglicht auf die Übergangskosten geworfen, die selbst bei einem nur partiellen Übergang zu einem kapitalgedeckten System anfallen. 2010 „verstaatlichte“ die konservative Regierung de facto die zweite Säule und wird einen Teil des akkumulierten Rentenkapitals dazu verwenden, die übermäßige Staatsverschuldung Ungarns sowie das jährliche Haushaltsdefizit zu verringern und Senkungen der Einkommensteuer auszugleichen.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 09/2011; 64(3):89 - 108. -
Article: Eine Erfolgsbeurteilung des sozialen Gesundheitsschutzes über die gesetzlich verankerte Deckung hinaus
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ABSTRACT: AuszugEin häufig verwendeter Indikator zur Erfolgsmessung des sozialen Gesundheitsschutzes ist der im nationalen Recht vorgeschriebene Umfang der Deckung der Bevölkerung. Dieser Indikator liefert jedoch keine aussagekräftigen Informationen über den Erfolg unter dem Gesichtspunkt des effektiven Zugangs zu Leistungen, die verfügbar, erschwinglich und von akzeptabler Qualität sind, nicht zuletzt für die Armen und Arbeitnehmer in der informellen Wirtschaft. In diesem Artikel schlagen wir einen neuen Ansatz zur Erfolgsmessung vor, unter Berücksichtigung maßgeblicher Indikatoren, die in einem analytischen Rahmen für die Erfolgsbeurteilung des sozialen Gesundheitsschutzes wirksam werden. Der Ansatz ermöglicht es politisch Verantwortlichen, Schlussfolgerungen aus dem Vergleich zwischen Ländern zu ziehen, die sich ähnlichen Herausforderungen stellen müssen. Zu den ersten Ergebnissen zählen umfangreiche Informationen über Defizite, die im Rahmen der Anstrengungen um eine effektive allgemeine Deckung beseitigt werden müssen. Feiner ausgearbeitet könnte der vorgeschlagene Ansatz als ein Standardbeurteilungsinstrument zur Erfolgsmessung dienen.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 09/2011; 64(3):23 - 43. -
Article: Bestimmung einer Mindestrentengarantie für das freiwillige individuelle Rentensystem der Türkei
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ABSTRACT: AuszugDie Erträge von Rentenplänen mit individuellen Konten sind den Fluktuationen der Kapitalmärkte unterworfen. Dies führt zu einer höheren Einkommensunsicherheit für die Leistungsempfänger und setzt sie dem Risiko von Fluktuationen der Wirtschaft im Allgemeinen und der Aktienmärkte im Besonderen aus. Mit einer Mindestrentengarantie kann diese Gefahr umgangen werden, da eine solche ungeachtet des momentanen Investitionsertrags eines individuellen Kontos eine jährliche Mindestrente bietet. Im vorliegenden Artikel präsentieren wir die Kostenanalyse eines Systems zur garantierten Mindestleistung im freiwilligen Individuellen Rentensystem der Türkei. Hierfür untersuchen wir Kosteneinschätzungen und wahrscheinliche Garantiezahlungen unter der Annahme verschiedener wirtschaftlicher und demografischer Entwicklungen.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 09/2011; 64(3):45 - 68. -
Article: Arbeitgebergeförderte Programme für die Prävention und Behandlung von HIV/Aids: Jüngste Erfahrungen aus Afrika südlich der Sahara
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ABSTRACT: AuszugDieser Artikel untersucht eine Auswahl von Arbeitgeberprogrammen in Afrika südlich der Sahara, die ergänzend zu den Anstrengungen von Regierungen zur Prävention und Behandlung des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) aufgelegt wurden. In einigen dieser Programme erhalten die Arbeitnehmer eine betriebsinterne HIV-Aufklärung, freiwillige HIV-Tests und antiretrovirale Behandlungen. Andere bauen auf eine beschäftigungsgebundene Gruppen-Krankenversicherung, die ein HIV-Behandlungspaket enthält. Zudem nutzen einige Unternehmen den Arbeitsplatz als Plattform, um die umliegenden Gemeinden und damit Ehegatten, Kinder, Sexarbeiter, Schüler und andere zu erreichen. Erste Erfahrungen zeigen, dass der Gesundheitszustand eines Großteils der HIV-positiven Arbeitnehmer durch Arbeitgeberprogramme konstant gehalten werden kann. Die Unternehmen können so außerdem HIV-bedingte Produktivitätseinbußen und Fluktuationskosten vermeiden. Zugleich werden die Behörden entlastet, die von Behandlungsanträgen überschwemmt werden, die weit über ihre Kapazitäten hinausreichen. Der Artikel beschreibt Merkmale erfolgreicher Arbeitgeberprogramme wie etwa den „Appell der Eliten“, bei dem Meinungsführer und Identifikationsfiguren sich dazu hergeben, die Stigmatisierung zu durchbrechen, die Wahrnehmung zu verändern und zu einer Verhaltensänderung aufzurufen; sowie die „kollaterale Verknüpfung“, welche HIV-Arbeitsplatzprogramme mit der Bekämpfung verwandter Probleme wie etwa Alkoholmissbrauch, Malaria und häuslicher Gewalt verknüpft. In einem Ausblick geht es um das Potenzial für eine Ausweitung von Arbeitgeberprogrammen und die Einschränkungen durch die geringe formelle Beschäftigung in den Volkswirtschaften südlich der Sahara. Und es werden Vorschläge unterbreitet, damit Regierungen, Arbeitgebervereinigungen, Gewerkschaften und internationale Organisationen die Weiterentwicklung solcher Programme fördern und ihre Reichweite vergrößern können.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 09/2011; 64(3):1 - 21. -
Article: Rentenprivatisierung in der Krise: Tod oder Wiedergeburt eines globalen strategischen Trends?
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ABSTRACT: AuszugZwischen 1981 und 2007 haben weltweit mehr als 30 Länder ihre bisherigen umlagefinanzierten Rentensysteme ganz oder teilweise durch Systeme ersetzt, die auf individuellen privaten Vorsorgekonten basieren. Dieser Prozess wird gemeinhin als „Rentenprivatisierung“ bezeichnet. Die weltweite Wirtschaftskrise hat diesen Trend aus ökonomischen, ideellen und institutionellen Gründen unterbrochen, obwohl allgemein ein Anstieg der kritischen Verschuldung zu verzeichnen ist, der die Rentenprivatisierung in der Vergangenheit begünstigt hat. Ist dies das Ende des globalen Trends zur Rentenprivatisierung, oder beginnt dieser Prozess derzeit erneut, wenn auch möglicherweise in leicht abgewandelter Form? Verschiedene kürzlich beobachtete Trends weisen auf einen Neuanfang hin: Entscheidungsträger schränken staatliche und private Rentensysteme ein, machen sich Gedanken zum Thema Mindestrente und versuchen, die Bürger eher zu „motivieren“, für die Altersvorsorge zu sparen, anstatt privates Sparen anzuordnen.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 06/2011; 64(3):71 - 88. -
Article: Mikrorenten in Indien: Themen und Herausforderungen
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ABSTRACT: AuszugDieser Artikel will eine Lücke in der Literatur zur sozialen Sicherheit in Indien schließen, indem er die Rolle von Mikrorenten untersucht. Die Analyse legt die Schlussfolgerung nahe, dass Mikrorentenprodukte — mit den Mikrofinanzinstitutionen (MFI) als wichtigste, aber nicht alleinige Träger — aufgrund der Heterogenität der Zielgruppe freiwillig sowie übertragbar sein sollten und dass sie Experimente zulassen, was ihre Gestaltung und die Leistungserbringung betrifft. Dementsprechend werden dezentralisierte Mikrorentensysteme auf der Grundlage eines geeigneten Regulierungsrahmens und entsprechend den Regeln für gute Verwaltungsführung als für den indischen Kontext geeigneter eingestuft als zentralisierte Systeme mit begrenzter Flexibilität. Der Artikel erörtert zwei Fallstudien von kürzlich eingerichteten Mikrorentensystemen in Indien und weist damit die Notwendigkeit gründlicher analytischer Forschung zum Mikrorentensektor nach, insbesondere in Bezug auf Auszahlungsoptionen und innovative Leistungserbringungsmechanismen. Wie die Schlussfolgerungen am Ende des Artikels zeigen, verfügen Mikrorenten über das Potenzial, eine der nützlichsten Komponenten des indischen Mehrsäulensystems der sozialen Sicherheit zu sein und dass sie daher gefördert werden sollten.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 05/2011; 64(2):1 - 24. -
Article: Kann die ergänzende Altersvorsorge dazu beitragen, das Renteneinkommen in der Dominikanischen Republik zu erhöhen?
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ABSTRACT: AuszugIn den Neunzigerjahren folgten einige lateinamerikanische und andere Lnder dem Beispiel Chiles und reformierten ihr Rentensystem. Bei diesen Reformen ging es um voll kapitalgedeckte und privat geführte Rentenmodelle. Obwohl diese Reformen positive Aspekte aufwiesen, sind die Pensionseinkünfte dennoch für zahlreiche Rentenbezüger in diesen Systemen nicht angemessen. Berufliche Vorsorgeplne könnten alternativ und ergnzend helfen, die Angemessenheit der Renten zu verbessern. In diesem Beitrag werden verschiedene ergnzende Altersvorsorgemodelle diskutiert; insbesondere wird der Fall der Dominikanischen Republik untersucht. Wir behaupten, dass ergnzende Betriebsrentensysteme eine zweckdienliche Option für das Entwicklungsland darstellen.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 05/2011; 64(2):73 - 100. -
Article: Eine Makrofinanzanalyse von Rentensystemreformen in europäischen Schwellenländern: Die Bilanz von IAK und grundsatzpolitische Erkenntnisse für Serbien
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ABSTRACT: AuszugDer Artikel untersucht eine erste Makrofinanzbilanz der in vielen europäischen Schwellenländern durchgeführten partiellen „Privatisierungen“ des Rentensystems in Verbindung mit der Einführung privat verwalteter individueller Altersvorsorgekonten (IAK). Unter Verwendung empirischer Daten für einen Zeitraum von fast einem Jahrzehnt zeigen die verfügbaren Belege, dass die Rendite privat verwalteter IAK unter der impliziten Rendite staatlicher umlagefinanzierter Systeme lag. Hohe operative Kosten und nicht entwickelte Kapitalmärkte werden als wesentliche Faktoren dafür angesehen, dass privat verwaltete IAK die Reformerwartungen nicht erfüllt haben. Angesichts der vorliegenden empirischen Belege wird Serbien empfohlen, sich auf parametrisierte Reformen umlagefinanzierter Systeme zu konzentrieren und Reformen zu vermeiden, welche die partielle „Privatisierung“ des Rentensystems umfassen.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 05/2011; 64(2):25 - 49. -
Article: Eine vergleichende Analyse der Rentenreformen und ‐probleme in Ghana und Nigeria
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ABSTRACT: ZusammenfassungGhana und Nigeria haben sich kürzlich einer Reihe von Ländern angeschlossen, deren nationale Systeme der sozialen Sicherheit sich auf rein kapitalgedeckte Rentensysteme mit festgesetzten Beiträgen stützen. Gegenwärtig konzentrieren sich jedoch die Analysen von Rentenreformen nach wie vor auf Länder mit mittleren Einkommen in Lateinamerika, Mittel- und Osteuropa sowie auf Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wobei neuere rentenpolitische Reformen in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara kaum Beachtung finden. Der vorliegende Beitrag untersucht den vollständigen bzw. teilweisen Übergang zu Rentensystemen mit festgesetzten Beiträgen in Nigeria und Ghana und verweist dabei auf eine Reihe von Rahmenbedingungen und Zwängen, die als Antwort auf die Probleme der Leistungsangemessenheit im südlich der Sahara gelegenen Afrika Systeme mit festgesetzten Beiträgen fragwürdig scheinenInternationale Revue für Soziale Sicherheit 05/2011; 64(2):101 - 120. -
Article: Lässt sich in Lesotho mit der sozialen Krankenversicherung eine allgemeine Deckung erreichen? Ergebnisse und Konsequenzen einer Untersuchung der finanziellen Realisierbarkeit
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ABSTRACT: AuszugDieser Artikel erörtert den Prozess, die Ergebnisse und die Konsequenzen einer Untersuchung zur finanziellen Realisierbarkeit sozialer Krankenversicherung (SKV) im Rahmen der in Lesotho durchgeführten Abklärung der Frage, wie das Land vorzugehen hat, um das Ziel einer allgemeinen Krankenversicherung zu erreichen. Quantitative Daten des Staates sowie aus weiteren Quellen und qualitative Daten aus Diskussionen mit Interessenvertretern wurden in SimIns eingegeben, einer Krankenversicherungs-Simulationssoftware, mit der modellhaft SKV-Einnahmen und -Ausgaben für einen Zeitraum von elf Jahren berechnet wurden. Wie die Untersuchung im Prinzip zeigt, könnten alle Bürger Lesothos, unter den beschriebenen grundsatzpolitischen Annahmen mittels einer Mischung aus Steuerfinanzierung und SKV-Beiträgen, Deckung durch Gesundheitsleistungen in einem festgelegten Umfang erhalten. Ein solches Finanzierungssystem böte Schutz vor gesundheitsbedingten Finanzrisiken und mehr Chancengerechtigkeit in Bezug auf den Zugang und die Gesundheitsfinanzierung.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 05/2011; 64(2):51 - 72. -
Article: Renten in Nigeria: Bilanz des neuen Systems mit individuellen Konten
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ABSTRACT: Zusammenfassung2004 kopierte Nigeria die chilenische Rentenreform von 1981 und etablierte ein kapitalgedecktes System mit individuellen Konten. Das neue System war weder für ein Land wie Nigeria geeignet, noch erfüllte es die damit verbundenen Erwartungen wie eine Verbesserung der Deckung in der Altersvorsorge oder die Förderung des Wirtschaftswachstums. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise, die sinkende Aktienwerte verursachte, wirkte sich sehr negativ auf das System aus. Noch schwerer wiegten jedoch die negativen Realzinssätze von Staatsanleihen und Bankeinlagen — worin der Großteil der Beiträge angelegt ist. Bankenskandale und steigende Haushaltsdefizite stärken weder das Vertrauen in das System noch in die Fähigkeit der Regierung, angemessene Alterseinkommen bereitzustellen.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 02/2011; 64(1):1 - 16. -
Article: Mobiltelefone, elektronische Auszahlungssysteme und soziale Geldtransfers: jüngste Daten und Erfahrungen aus Afrika
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ABSTRACT: AuszugElektronische Systeme zur Auszahlung der Leistungen sozialer Geldtransfer-Programme bieten Vorteile für Programmtrger und Leistungsempfnger im Sinne verbesserter Kosteneffizienz und Flexibilitt. Die rasche Ausbreitung der Mobiltelefoninfrastruktur und das wachsende Interesse von Banken, ihre Finanzdienstleistungen auszuweiten, dürfte die elektronische Auszahlung von Geldleistungen zu einer immer leichter umzusetzenden Option machen. Mit Blick auf die umfassenden Vorteile eines besseren Zugangs der Geldleistungsempfnger zur Infrastruktur für Finanzdienstleistungen befasst sich der vorliegende Text mit den jüngsten Daten und Erfahrungen zu diesem Thema aus Kenia, Malawi, Namibia und Swasiland. Der Artikel schließt mit einer Beurteilung der wichtigsten Chancen und Herausforderungen beim Ausbau der Systeme zur elektronischen Zahlung von Leistungen.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 02/2011; 64(1):43 - 59. -
Article: Mehrsäulensysteme der Sozialversicherung: Nach den Reformen in Chile, Uruguay und Brasilien
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ABSTRACT: AuszugDieser Artikel befasst sich mit einer Analyse der Sozialversicherungsmodelle in Chile, Uruguay und Brasilien. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass diese drei Lnder unterschiedliche Reformpfade beschreiten, untersucht der Artikel Trends bei der Umstrukturierung jedes dieser Versicherungssysteme im Verlauf der sukzessiven Reformen. In diesen Systemen besteht eine Tendenz, Beitrge und Leistungen enger miteinander zu verknüpfen, private individuelle Konten zu fördern und die Rolle der Sozialhilfe auszuweiten. Diese Trends signalisieren allesamt einen Übergang zu verschiedenen Formen der Sozialversicherung mit mehreren Sulen: es ist jedoch ungewiss, wie sie sich auf die Umverteilung und die grundlegenden Ziele der Sozialversicherung auswirken werden.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 02/2011; 64(1):61 - 81. -
Article: Erwerbsleben und Altersrenten in Spanien: Simulation der Folgen einer Parameterreform
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ABSTRACT: AuszugDer vorliegende Artikel versucht, die Auswirkungen einer Parameter-Reform des spanischen Rentensystems im Voraus zu bewerten, die eine Verlängerung des Referenzzeitraums für die Berechnung der Renten vorsieht: Dies ist ein Ansatz, der von verschiedenen Akteuren des sozioökonomischen Umfelds mehrfach vorgeschlagen wurde. Eine solche schrittweise Änderung lässt sich als nicht strukturelle Reform des Rentensystems einstufen. Dies im Gegensatz zu Reformen struktureller Art, die in Lateinamerika und anderenorts sehr beliebt sind und Festbeitragssysteme mit individuellen Konten vorsehen. Was die im vorliegenden Artikel betrachtete parametrisierte Reform betrifft, so weisen die wichtigsten Ergebnisse darauf hin, dass sie geringe, aber negative Auswirkungen auf das Renteneinkommen von Rentenbeziehern hätte und die Einkommensverteilung verringern würde.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 02/2011; 64(1):83 - 104. -
Article: Gesamteuropäische Rentenfonds: Aktuelle Situation und Blick in die Zukunft
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ABSTRACT: AuszugDer Wettbewerbsdruck infolge der wirtschaftlichen Integration in Europa stellt die territoriale Souveränität nationaler Wohlfahrtsstaaten zunehmend infrage. Dies macht es erforderlich, nationale Systeme der sozialen Sicherheit im Zentrum der nationalen und supranationalen sowie der wirtschaftlichen und sozialen Räume der Europäischen Union zu positionieren. Auf der transnationalen Ebene weckte die Richtlinie der Europäischen Kommission über die Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge (EbAv) von 2003 die falsche Vorstellung, dass ein Binnenmarkt für die betriebliche Altersvorsorge bald in Reichweite sein würde. Dieser ist jedoch nicht zustande gekommen, weil die EbAv, die gleichzeitig Finanzvehikel und Sozialversicherungsinstitutionen sind, die konstitutionelle Asymmetrie zwischen Maßnahmen zur Förderung der Markteffizienz und Maßnahmen zur Förderung des Sozialschutzes verkörpern. Während der Abbau der Finanz- und Steuerschranken zügig vorangeschritten ist, fand die Harmonisierung der Sozial- und Arbeitskomponenten im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge nicht statt, was die Entwicklung gesamteuropäischer Rentenpläne verlangsamt hat. Dessen ungeachtet steht der Weg zu einem Binnenmarkt für die betriebliche Altersvorsorge weiter offen. Das stärkere Engagement von Unternehmen und supranationalen Akteuren zeitigt derweil erste positive Resultate.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 02/2011; 64(1):17 - 42. -
Article: Das Sozialversicherungssystem der Schweiz: soziale Sicherheit und Basisdemokratie
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ABSTRACT: ZusammenfassungDie Grundlagen des Sozialversicherungssystems der Schweiz lassen sich bis ins Jahr 1890 zurückverfolgen, als ein Referendum den Einschluss eines Artikels in die Bundesverfassung erwirkte, welcher der Exekutive die Aufgabe übertrug, ein Kranken- und Unfallversicherungssystem zu schaffen. Heute steht das Sozialversicherungssystem der Schweiz, wie in anderen europäischen Ländern auch, vor Herausforderungen, die auf steigende Gesundheitskosten und demografische Veränderungen zurückgehen, welche die Staatsfinanzen und die privaten Haushalte immer stärker belasten. Was die politischen Antworten auf diese Herausforderungen angeht, unterscheidet sich das Schweizer System von dem seiner europäischen Nachbarn durch die koninuierliche Tradition eines basisdemokratischen politischen Entscheidungsprozesses: Über das Instrument des Referendums ist die Schweizer Bevölkerung direkt verantwortlich für die Entwicklung des nationalen Sozialversicherungssystems. Das ist daher von Bedeutung, weil dieses einzigartige Merkmal der Schweizer Demokratie es nicht nur der Bevölkerung des Landes leichter macht, ihr Sozialversicherungssystem zu akzeptieren und sich mit ihm zu identifizieren, sondern auch eine solide demokratische Grundlage schafft, auf der sich ein konsensgestützter Ansatz zur Bewältigung der vor uns liegenden politischen Herausforderungen aufbauen lässt.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 02/2011; 64(1):105 - 121. -
Article: Renten‐ und Gesundheitsinformationen: Datensammlung und Datennutzung für die politische Gestaltung
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ABSTRACT: AuszugEine wachsende Zahl von Ländern entwickelt oder reformiert die Renten- und Gesundheitspolitik angesichts der Alterung der Bevölkerung, um die Wohlfahrt der Bürger zu fördern. Das unterschiedliche Vorgehen in den verschiedenen Ländern führte zu einer Reihe von natürlichen Experimenten. Dies ist eine ungewöhnliche Gelegenheit, die Auswirkungen dieser verschiedenen Maßnahmen auf Gesundheit und Renten, das Verhalten von Individuen und Familien und die Wohlfahrt zu untersuchen. Diese Gelegenheit wahrzunehmen, ist nur mit einer harmonisierten Datensammlung möglich. Eine wachsende Zahl von Ländern hat sich bereit erklärt, harmonisierte Daten im Rahmen einer Studie über Gesundheit und Renten in den Vereinigten Staaten zur Verfügung zu stellen. Der vorliegende Beitrag analysiert dieses Datenmaterial, einschließlich der zentralen Parameter, die Rente und Gesundheitszustand, Forschungsansätze, Stichproben und Rücklaufquoten bestimmen. Er erörtert auch die Möglichkeiten, die diese Daten für länderübergreifende Studien bieten, sowie deren Bedeutung für Evaluierung und Entwicklung politischer Ansätze.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 11/2010; 63(3‐4):214 - 242. -
Article: Soziale Sicherheit und die Herausforderung des demografischen Wandels
Internationale Revue für Soziale Sicherheit 11/2010; 63(3‐4):2 - 23. -
Article: Sozialschutz für Migranten: Herausforderungen im Zuge sich verändernder Migrationsströme
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ABSTRACT: AuszugBeim Zugang zum Sozialschutz gibt es erhebliche Unterschiede zwischen internationalen Migranten. Dieser Beitrag konzentriert sich auf die Frage der einkommensabhängigen Beiträge zu Systemen der sozialen Sicherheit und ihre (häufig) fehlende Übertragbarkeit über Ländergrenzen hinweg — ein Problem, das vor allem Migranten zwischen den Ländern des Südens betrifft. Aufmerksamkeit verdient in diesem Zusammenhang der Umstand, dass in vielen Ländern mit niedrigen Einkommen die fehlenden Verwaltungskapazitäten für den Betrieb von Systemen der sozialen Sicherheit häufig das größere Problem sind als die Übertragbarkeit potenziell erworbener Ansprüche auf Geldleistungen, die diese Systeme gewähren. Gewöhnlich beeinträchtigt die Gegebenheit, dass es für Migranten nicht möglich ist, von den im Heimatland bestehenden Systemen der sozialen Sicherheit und von jenen des Gastlandes zu profitieren, die Wohlfahrt und Sicherheit der Auswanderer und ihrer Familien erheblich. Der vorliegende Beitrag kommt zu dem Schluss, dass die Migration zwischen südlichen Ländern sich deutlich von jener zwischen nördlichen Ländern unterscheidet, wo Sozialschutzfragen viel leichter geregelt werden.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 11/2010; 63(3‐4):124 - 156. -
Article: Eine alternde Erwerbsbevölkerung und strategisches Personalmanagement: Personalprobleme für die Behörden der sozialen Sicherheit
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ABSTRACT: AuszugIn den Ländern mit hohem Einkommen wurde die Beschäftigung im öffentlichen Dienst während der 1970er-Jahre und noch zu Beginn der 1980er-Jahre rasch ausgeweitet. In dieser Phase war der Sozialschutzsektor einer der Bereiche mit dem größten Personalzuwachs. Viele der in diesen Jahren eingestellten Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind bereits in den Ruhestand getreten oder werden dies bald tun. Infolgedessen werden die Behörden der sozialen Sicherheit im gesamten OECD-Gebiet in einem relativ kurzen Zeitraum beträchtliche Anteile ihres gegenwärtigen Personals aller Besoldungsstufen verlieren. Trotz Appellen zu einer stärkeren Nutzung der strategischen Personalplanung und eines wachsenden Bewusstseins für die problematischen Folgen der Personalalterung im öffentlichen Dienst haben die Organisationen im öffentlichen Dienst, einschließlich der Behörden der sozialen Sicherheit, bislang nur langsam reagiert. Dieser Artikel befasst sich mit den Personalmanagementproblemen der Behörden der sozialen Sicherheit infolge der Alterung der Beschäftigten im öffentlichen Sektor, skizziert im Raum stehende politische Antworten und benennt die Hindernisse, die ihrer erfolgreichen systematischen Umsetzung im Weg stehen.Internationale Revue für Soziale Sicherheit 11/2010; 63(3‐4):97 - 123.
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