Stomatologie (Stomatologie)

Publisher: Springer Verlag

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Die Zeitschrift Stomatologie berichtet über neue Entwicklungen in Klinik und Forschung die für die Praxis relevant sind. Zu aktuellen und kontroversiellen Themen wird direkt in Form von Interviews berichtet. Weiterhin bleibt ausreichend Platz für Originalarbeiten und Fortbildung. Dem bisherigen Herausgeberkollegium steht die Fachzeitschriftenredaktion des Springer-Verlages Wien Abteilung Wissenschaftliche Kommunikation zur Seite. Sie berichtet über neue Produkte auf dem Markt und wie sie optimal in der Praxis eingesetzt werden können bringt aktuelle Kongreßinformationen Buchbesprechungen sowie Antworten auf juristische und ökologische Fragen die das Fachgebiet betreffen.

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ISSN 0946-3151
OCLC 314019461
Material type Document, Periodical
Document type Journal / Magazine / Newspaper, Computer File

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Springer Verlag

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Publications in this journal

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    ABSTRACT: Hintergrund Ein relevantes Ziel bei der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) ist die Öffnung des hinteren Zungenraums für eine freie Luftpassage im Schlaf. Dies kann durch den Einsatz von intraoralen Protrusionsschienen (IPS) erreicht werden, wobei hierdurch unweigerlich eine atypische Belastung des Kauorgans eintritt. Grundsätzlich relevant ist, ob und welche Gelenkschädigung vor der Schienentherapie vorlag und welches quantitative Ausmaß die eingestellte Protrusion in dreidimensionaler Sicht besitzt. Material und Methoden Untersucht wurde eine komplett unselektierte Kohorte von 130 OSA-Patienten, die mit IPS versorgt wurden. Hierbei wurden die Prävalenz hypomobiler Gelenke bei verschiedenen Gebisstypen, die klinisch erfassbaren kraniomandibulären Dysfunktionen (CMD) vor Schienentherapie und gegebenenfalls ihre Verbesserung, die Prävalenz permanenter Okklusionsstörungen infolge der therapiebedingten Dekompression vorgeschädigter Kiefergelenke und die Prävalenz dentogener Nebenwirkungen infolge der IPS-Therapie analysiert. Ergebnisse Normal- und Kopfbisse erscheinen in der IPS-Therapie risikovoller, wohingegen Tief- und Deckbisse bezüglich Schieneneffekt und Compliance deutlich positiver zu bewerten sind. In nahezu 50 % der Fälle bestehen bereits vor der Schienentherapie CMD-Symptome, v. a. in der bilaminären Zone; bei 2 Drittel ist mit einer Verbesserung dieser Symptomatik zu rechnen. In 10-20 % der Fälle treten bei hypomobilen Gelenkapparaten temporär leichtgradige CMD-Symptome im muskulären und Kapselbereich auf. In 1-2 % der Fälle tritt unter IPS-Therapie als Folge regenerativer Prozesse in der bilaminären Zone eine manifeste laterale Disklusion auf. In keinem Fall wurden dentale bzw. dentoalveoläre Nebenwirkungen oder die Beschädigung/Verschlechterung gefährdeter Strukturen beobachtet. Schlussfolgerung Motilitätsstörungen des kraniomandibulären Systems haben primär auf die optimale Schienenauswahl und sekundär auf die Gestaltung der Schienenkonstruktion einen entscheidenden Einfluss. Zwischen CMD und IPS bestehen darüber hinaus sehr enge therapeutische Bezüge. Protrusionsschienen mit integriertem Modellgussgerüst vom Modem der Arbeitsgruppe Zahnärztliche Schlafmedizin Hessen (AGZSH) besitzen im Hinblick auf die Vermeidung dentaler und dentoalveolärer Nebenwirkungen erhebliche Vorteile.
    Stomatologie 04/2015; 112(3):86-91. DOI:10.1007/s00715-015-0034-9
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    ABSTRACT: Früherkennung und Prävention von Funktionsstörungen beziehen sich nicht nur auf Zahnfehlstellungen, sondern auch auf ererbte und erworbene neuromuskuläre, myofunktionelle und gnathovertebrale Symptome. Diverse kieferorthopädische Probleme, Mundatmung, Lymphstaus usw. weisen auf gestörte Reflexabläufe in der funktionellen Matrix hin. Sie sollten so rasch wie möglich von Geburt an erkannt und im interdisziplinären Team behandelt werden. Abstract Early recognition and prevention of functional disorders are not only concerned with malocclusion but also with congenital and acquired neuromuscular, myofunctional and gnatho-vertebral symptoms. Diverse orthodontic problems, such as mouth breathing and lymphedema are indicative of defective reflex mechanisms in the functional matrix. They need to be recognized as early after birth as possible and treated in an interdisciplinary team.
    Stomatologie 04/2015; 112(3):76-78. DOI:10.1007/s00715-015-0030-0
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    ABSTRACT: Für die kariespräventive Betreuung von Kleinkindern und Senioren stellen sich neue Herausforderungen, die für Kleinkinder mit den Schlagworten erweiterter Präventionskonzepte und Kariespolarisation sowie für Senioren mit den Aspekten der demographischen Veränderungen und erfolgreicher Präventionsarbeit begründet werden können. Den Herausforderungen kann durch individuell adaptierte Präventionsstrategien erfolgreich begegnet werden. Die Betreuung der Kleinkinder sollte bereits durch Maßnahmen bei der Schwangeren eingeleitet werden. Eine frühzeitige Untersuchung des Kindes soll bis zum Ende des 1. Lebensjahres erfolgen. Wichtig sind die Verwendung einer fluoridhaltigen Kinderzahnpaste ab Durchbruch des ersten Milchzahnes sowie eine Ernährungsberatung. Professionell angewendete Fluoridlacke unterstützen die Kariesprävention im Milchgebiss signifikant. Bei Senioren ist eine zunehmend höhere Anzahl eigener Zähne im hohen Alter den oralen Bedingungen ausgesetzt. Dies erfordert gezielte Maßnahmen zur Wurzelkariesprophylaxe.
    Stomatologie 04/2015; 112(3):103-112. DOI:10.1007/s00715-015-0024-y
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    ABSTRACT: Neue Erkenntnisse, speziell der Physik, führen zu einem neuen Verständnis mancher jahrtausendealter heilkundlicher Erfahrungen. Therapeuten können sich heute sowohl an traditionellem Wissen als auch an der modernen Physik orientieren. Der vorliegende Beitrag beleuchtet einzelne tradierte west-östliche Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Naturheilkunde sowie deren Relevanz für die tägliche Praxis des Zahnarztes. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf den Zahn-Kiefer-Wechselbeziehungen. Abstract New insights, particularly in physics, have led to a new understanding of curative empirical experiences, some of which are 1000s of years old. Therapists can nowadays rely on traditional knowledge as well as on modern physics. This article illustrates some traditional west-eastern insights and experiences from natural medicine as well as the relevance for routine daily practice in dentistry. Special emphasis is placed on the interrelationship between the dentition and jaws.
    Stomatologie 04/2015; 112(3):59-63. DOI:10.1007/s00715-015-0025-x
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    ABSTRACT: Die Systemische Medizin betrachtet den Menschen als ein biologisches System. Es besteht aus abgrenzbaren und unterscheidbaren Teilsystemen, die strukturell miteinander vernetzt sind und funktionell miteinander in Wechselwirkung stehen. Dieses Netzwerk von Teilsystemen ist seinerseits eingebunden in ein Netzwerk bei- und übergeordneter Systeme, mit denen der Mensch in Wechselwirkungen tritt. Beigeordnete Systeme sind andere biologische Systeme: einzelne Menschen, Tiere, Pflanzen, Bakterien, Pilze und Viren. Übergeordnete Systeme sind soziale, soziokulturelle und ökologische Systeme. Abstract Systemic medicine considers a human being as a biological system. It consists of delimitable and distinguishable subsystems which are structurally interconnected and functionally interact with each other. This network of subsystems is itself connected to a greater network of other biological and superordinated systems with which a human being interacts. The connected biological systems are other human beings, animals, plants, fungi, bacteria and viruses. Superordinated systems are social, sociocultural and ecological systems.
    Stomatologie 04/2015; 112(3):64-65. DOI:10.1007/s00715-015-0016-y
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    ABSTRACT: Die Akupunktur/-pressur ist eine der ältesten natürlichen Heilmethoden und wie keine andere zur Selbstbehandlung geeignet. Es ist wissenschaftlich erforscht, dass durch Akupunktur/-pressur an bestimmten Punkten Endorphine ausgeschüttet werden, wodurch die Schmerzwahrnehmung vermindert wird. Ebenso wurde eine gute Wirkung bei Schlafstörungen, zu Beruhigung und Anxiolyse sowie bei Würgereiz nachgewiesen. Daher können durch Akupressur bei der Zahnbehandlung die Schmerzempfindlichkeit verringert, der Würgereiz gelindert und der Patient in einen ruhigen und ausgeglichenen Zustand versetzt werden. Dies ist sicherlich für viele Patienten auch im Rahmen der Prophylaxe hilfreich. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Vorgehensweise der Akupressur in der Zahnarztpraxis. Abstract Acupuncture/acupressure is one of the oldest natural forms of treatment and no other form of treatment is more suitable for self-treatment. It is scientifically known that acupuncture/acupressure at defined points results in the release of endorphins, which diminish the perception of pain. Positive effects on sleep disorders, sedation and as an anxiolytic as well as the pharyngeal reflex have also been confirmed. Therefore, in dental treatment acupressure can reduce the sensitivity to pain, alleviate the pharyngeal reflex and place the patient in a calm and comfortable state of mind. This is certainly helpful for many patients and even for prophyaxis. This article describes the approach using acupuncture in the dental practice.
    Stomatologie 04/2015; 112(3):69-72. DOI:10.1007/s00715-015-0020-2
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    ABSTRACT: Der Zahnarzt wird von der Bevölkerung am häufigsten regelmäßig besucht, und der Mund ist eine ausgezeichnete Diagnosequelle für Fehlentwicklungen im Stoffwechsel. Darmerkrankungen, Bluterkrankungen und Kalziumstoffwechsel zeigen sich meist als Erstes in der Gingiva oder in erhöhter Kariesneigung. Der ganzheitlich denkende Zahnarzt hat daher eine zentrale Funktion in der Prophylaxe von Krankheiten. Bei schon bekannten Krankheiten ist die Belastung durch chronische Entzündungen oder Materialien aus dem Mund und deren Entfernung ein wichtiger Behandlungsbeitrag zur Grunderkrankung. Abstract People intend to visit their dentist periodically and the mouth can be an excellent diagnostic source for aberrations of metabolism. Gastrointestinal diseases, blood diseases and deficiencies in calcium metabolism are most often initially manifested in the gingiva and as increased tooth decay. Therefore, holistic dentists have a central function in the prophylaxis of diseases. In cases of previously known diseases, the burden of chronic inflammation and materials from the mouth as well as their removal make an important contribution to the treatment of the underlying disease.
    Stomatologie 04/2015; 112(3). DOI:10.1007/s00715-015-0018-9
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    ABSTRACT: Patienten profitieren vom komplementären Wissen ihres Zahnarztes. Doch welchen Nutzen hat der ganzheitlich tätige Zahnarzt in der Praxis von seinem besonderen Wissen? Ein umfassender Überblick über konkrete Erfahrungen - von der Anamnese bis zu Abrechnungsbeispielen aus der täglichen Praxis in Deutschland.
    Stomatologie 04/2015; 112(3):66-68. DOI:10.1007/s00715-015-0032-y
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    ABSTRACT: Aktuelle wissenschaftliche Studien bestätigen, dass verschiedene Inhaltsstoffe der Nahrung, wie z. B. Vitamin C, Vitamin D, Calcium, Folsäure und Omega-3-Fettsäuren, das parodontale Gewebe beeinflussen. Entsprechende Ernährungsempfehlungen können die Parodontitistherapie sinnvoll unterstützen. Abstract Current scientific research studies confirm that various dietary micronutrients, such as vitamin C, vitamin D, folic acid, calcium and omega-3 fatty acids influence the health of periodontal tissue. Accordingly, specific diet recommendations could support the treatment of periodontitis.
    Stomatologie 04/2015; 112(3):92-95. DOI:10.1007/s00715-015-0023-z
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    ABSTRACT: Ich arbeite mit zahnärztlicher Hypnose und speziell mit „interessanten“ Kindern. Ein Großteil der Kinder (ca. 80%) spricht gut auf meine Art der Kinderhypnose an. Wenn man weiß, dass jede Frage Trance auslöst, ist es relativ einfach zu hypnotisieren. Dies geht am besten mit der Konfusionstechnik. An Trancezeichen erkennen Sie einerseits, ob sich das Kind in Trance befindet, andererseits führen Trancezeichen zu Trance. Die eigentliche Behandlung erfolgt dann schrittweise. Jeder Schritt, der im Mund passieren wird, wird vorher erklärt und begründet. Abstract I work with dental hypnosis and in particular with “interesting” children. The majority of children (approximately 80%) respond well to my form of pediatric hypnosis. When one knows that every question triggers a trance, it is relatively simple to hypnotize somebody and functions best with the confusion technique. Signs of trance can be used to recognize when a child is in a trance but they also lead to a trance state. The actual treatment is then carried out in stages. Every step which is carried out in the mouth is explained and justified beforehand.
    Stomatologie 04/2015; 112(3):73-75. DOI:10.1007/s00715-015-0017-x
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    ABSTRACT: Liebe Kolleginnen und Kollegen,ich freue mich im Namen der Gesellschaft für ganzheitliche Zahnheilkunde das Themenheft „Ganzheitliche Zahnmedizin“ der Zeitschrift stomatologie präsentieren zu dürfen.Die Gesellschaft für ganzheitliche Zahnheilkunde ist eine Sektion der Österreichischen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ÖGZMK). Sie besteht seit 1997 und wurde anlässlich des Zahnärztekongresses an der Universität Wien von Univ.-Prof. Slavicek, dem damaligen Präsidenten der ÖGZMK, und Dr. Simma als Arbeitsgemeinschaft gegründet.Die Entwicklung der ganzheitlichen Zahnheilkunde ist das Ergebnis des zunehmenden Bestrebens, über die offizielle Schulmedizin hinaus auch komplementäre und naturheilkundliche Ideen und Methoden in die Diagnose und Therapie zu integrieren. Mit dem anspruchsvollen Titel „ganzheitlich“ ist immer auch die Verpflichtung verbunden, solche Methoden im Sinne einer evidenzbasierten Medizin kritisch zu prüfen. Als Evidenz ist aber auch das positive Feedback ...
    Stomatologie 04/2015; 112(3):57-58. DOI:10.1007/s00715-015-0033-x
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    ABSTRACT: Hintergrund In Anlehnung an den Begriff „somatoforme Störung“ wurde die ältere Bezeichnung „psychogene Prothesenunverträglichkeit“ 2008 in „somatoforme Prothesenunverträglichkeit“ geändert. Das Charakteristikum solcher Störungen ist die wiederholte Darbietung körperlicher Symptome, die organisch nicht bzw. nicht hinreichend erklärt werden können. Auch wenn sich diese Beschreibung nicht nur auf Patienten mit Zahnersatz bezieht, gestaltet sich der Umgang mit Patienten immer dann als besonders schwierig, wenn nach eigener umfänglicher Versorgungsmaßnahme Beschwerden der Patienten persistieren, sich intensivieren oder gar neu auftreten. Methoden Die Ursachensuche beinhaltet sowohl den Ausschluss somatischer Befunde als auch die Beantwortung der Frage, wo die Grenzen zu einem psychosomatischen Leiden überschritten werden. Erkennt man zu spät, dass eine psychosoziale Ursache Einfluss nimmt, besteht die Gefahr, dass das Beschwerdebild sich chronifiziert, weil die Betroffenen durch zahlreiche erfolglose somatische Behandlungsversuche ausschließlich auf eine somatische Verursachung ihres Leidens fixiert wurden. Die Chance auf Heilung lässt sich wahren, wenn ein stringentes Diagnose- und Therapiekonzept verfolgt wird. Alle infrage kommenden Einflussfaktoren sollten einer strukturierten, distanzierten und wertfreien Analyse unterzogen werden. Da diese Patienten in allen medizinischen Bereichen vorstellig werden, wurde unter Beteiligung einer großen Zahl medizinischer und psychologischer Fachgesellschaften aktuell eine entsprechende Leitlinie verfasst, die auch Grundlage des vorliegenden Beitrags ist.
    Stomatologie 03/2015; 112(1-2):19-22. DOI:10.1007/s00715-015-0003-3
  • Stomatologie 03/2015; 112(1-2). DOI:10.1007/s00715-015-0010-4
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    ABSTRACT: Neben der fachlichen, technisch-handwerklichen Kompetenz für den „Kauapparat“ werden in der Zahnmedizin ärztliche und kommunikative Fähigkeiten verlangt, um bei Bedarf den Einfluss von psychischen Faktoren auf das „Kauorgan“ in die Behandlung miteinbeziehen zu können. Im Sinne einer heilkundigen Tätigkeit ist es notwendig, dass der Zahnarzt an der Schnittstelle zwischen Zahnmedizin und Psychosomatik aufklärt, berät, hilft, zu Kollegen überweist - wie jeder andere Facharzt auch. Abstract Besides professional, technical and skilled manual competence for the “chewing apparatus”, medical and communicative skills are also required in dental medicine in order to take the influence of psychogenic factors on the “chewing organ” into account during dental treatment, if necessary. In terms of medical care it is necessary that the dentist, at the interface of dental and psychosomatic medicine, gives advice, helps and refers patients to colleagues, as done by all other medical specialists.
    Stomatologie 03/2015; 112(1-2):9-14. DOI:10.1007/s00715-015-0006-0
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Stressmanagement und Burn-out-Prophylaxe bei Medizinern und anderen helfenden Berufen scheinen nach wie vor weitgehende Tabuthemen zu sein. Viel zu wenige „Helfer“ helfen sich selbst durch gezielte Stressprävention und Schulung der eigenen Psyche zur Bewältigung von Belastungssituationen. Dabei sind Zahnärzte aufgrund der vielfältigen Belastungen besonders gefährdet, im Laufe ihres Berufslebens „auszubrennen“. Professionelles Coaching bietet hier die Möglichkeit, im Umgang mit belastenden Situationen gesunde Handlungsstrategien in Form von lösungsorientierten und ressourcenstärkenden Perspektiven zu entwickeln. Abstract Stress management and burnout prophylaxis among physicians and other helping professions still seem to be taboo subjects. Far too few “helpers” help themselves through targeted stress prevention and the ability to train their own psyche in order to deal with stressful situations. Due to the multiple pressures, dentists are particularly at risk of burnout in the course of their working life. In dealing with stressful situations, professional coaching offers the opportunity for healthy coping strategies in the form of solution-oriented and resource strengthening perspectives.
    Stomatologie 03/2015; 112(1-2):5-8. DOI:10.1007/s00715-015-0004-2
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    ABSTRACT: Sehr geehrte Frau Kollegin!Sehr geehrter Herr Kollege!Die Oralregion ist sowohl aus tiefenpsychologischer als auch aus neuroanatomischer Sicht in besonderer Weise als Projektionsfeld seelischer Konflikte oder psychischer Erkrankungen prädestiniert.Konfrontationen mit sog. Problempatienten haben ihre Ursachen zumeist nicht in zahnärztlich-fachspezifischen Problemstellungen, sondern in einer Störung der Arzt-Patient-Interaktion.Gerade der Bereich des Mundes und der Zähne mit z. T. sehr kostenaufwendigen Sanierungen bietet sich als Manifestationsorgan für sog. Somatisierungen innerpsychischer Probleme auf dem Weg einer somatischen orofazialen Schiene an.Dazu gehören einerseits Ängste, die sich teilweise überdeutlich erkennbar, teilweise aber auch in maskierter Form präsentieren.Andererseits finden sich unterschiedlichste Symptombilder, funktionelle Störungen oder Somatisierungen in Hinblick auf die Psychosomatik des Bezahnten, die Psychosomatik des Unbezahnten und die Psychosomatik des Za ...
    Stomatologie 03/2015; 112(1-2):1-1. DOI:10.1007/s00715-015-0013-1
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Verhaltensgewohnheiten im Mundbereich können zu Schäden an Zähnen und Kiefer führen, wenn sie intensiv ausgeführt werden. Beispiele solcher Habits sind Daumen- oder Fingerlutschen, Nägelkauen und Bruxismus. Im vorliegenden Beitrag werden deren Auftretenshäufigkeiten sowie Erklärungsmodelle und Interventionen beschrieben. Dabei wird diskutiert, welche Maßnahmen im Rahmen der zahnärztlichen Behandlung möglich und sinnvoll sind und in welchen Fällen weitergehende psychotherapeutische Hilfen angezeigt sind. Abstract Oral habits are often detrimental to dental health and can cause malocclusion and tooth damage. Thumb and finger sucking, nail biting and bruxism are important examples of body-focused repetitive behaviors, which contribute to negative dental consequences. Their prevalence, etiology and evidence-based interventions are described focussing on the measures performed by the dental team. Moreover, the indications for further psychotherpeutic support are discussed.
    Stomatologie 03/2015; 112(1-2):23-28. DOI:10.1007/s00715-015-0012-2
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Offensichtlich haben sich die Autoren der Asterix-Bände sorgfältig auf ihre Arbeit vorbereitet und das Ergebnis umfangreicher Recherche in ihre Arbeit einfließen lassen. Dies gilt insbesondere auch für die Ingredienzien, die für den Zaubertrank erforderlich sind. Wiewohl die medizinisch-psychologische Analyse der Wirkung des Zaubertranks nur eine spekulative sein kann, lässt sich doch sagen, dass sich in nahezu allen Zutaten, die in den einzelnen Bänden erwähnt werden, nachvollziehbare medizinische Aspekte finden, die im Sinne der angestrebten Wirkung des Zaubertranks sinnvoll erscheinen. Dies gilt insbesondere unter Berücksichtigung kumulativer Faktoren. So lassen sich in diesem Zaubertrank Vitamine und Provitamine, Radikalenfänger, Immunstimulanzien und -modulatoren, Spurenelemente, Desinfizienzien und Stabilisatoren nachweisen. Ferner finden sich Substanzen mit vasoaktiver Wirkung, mit Wirkung auf die Herz- und Skelettmuskulatur, den Zuckerstoffwechsel, die Schmerzempfindung, die Fließfähigkeit des Blutes, die Gelenkbeweglichkeit, die Blutbildung, das Sehvermögen, das Nervensystem, das allgemeine Leistungsvermögen und den Fettstoffwechsel. Weitere Bestandteile sind psychoaktive Substanzen mit Wirkung einerseits im Sinne einer Antriebssteigerung, andererseits im Sinne einer Entängstigung sowie einer Modulation der Schmerzempfindung durch Endorphinfreisetzung. Von ganz besonderer Bedeutung sind allerdings hetero- und autosuggestive Mechanismen sowie gruppendynamische Aspekte. Dies trifft sowohl für die Gallier in den Asterix-Bänden als auch für ihre Kontrahenten, die römischen Legionäre, zu. Abstract The authors of the Asterix volumes have obviously undertaken extensive preparations before embarking on their task. Their final product has been the outcome of extensive research. This is especially true of the ingredients needed to produce the magic potion. Although a medical or psychological analysis of the effect of the magic potion can only be speculative in nature, accountable medical aspects that would explain the desired effect of the magic potion can be found in nearly all ingredients mentioned in the individual volumes. This is especially true if one takes cumulative factors into account. The magic potion appears to contain vitamins and provitamins, free radical scavengers, immunostimulants and immunomodulators, trace elements, disinfectants and stabilizers, substances with a vasoactive effect influencing the heart and skeletal muscles, sugar metabolism, the sensation of pain, the flow characteristics of blood, the mobility of joints, hematopoiesis, visual acuity, the nervous system, general performance abilities, fat metabolism and psychoactive substances that enhance drive on the one hand as well as reduce anxiety and modulate the perception of pain by the release of endorphins on the other. However, the heterosuggestive and autosuggestive mechanisms explicitly mentioned at various points are especially significant, as is true of group dynamics. This applies to the Gauls in the Asterix volumes as well as their adversaries, i.e. the Roman legionaries.
    Stomatologie 03/2015; 112(1-2):29-34. DOI:10.1007/s00715-015-0005-1
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Burn-out ist durch hohe Medienpräsenz zu einem Modebegriff geworden. Obwohl dieses Krankheitsbild keine medizinische Diagnose im Sinne von ICD-10 oder DSM IV darstellt, kann davon ausgegangen werden, dass etwa 30 % der niedergelassenen Zahnärzte ihren Beruf bzw. ihr Umfeld dermaßen durch Stress belastet erleben, dass sie als Burn-out-gefährdet anzusehen sind. Etwa 13 % sind definitiv vom sog. Burn-out-Syndrom betroffen. Daher erscheint es wichtig, Prädiktoren, die zur Entstehung dieser Störung führen können, aufzuzeigen, um zeitgerecht geeignete prophylaktische und ggf. auch therapeutische Maßnahmen ergreifen zu können. Abstract Due to the high interest of the media, the term burnout has become a catchword in current times. Although burnout syndrome is not a medical diagnosis in accordance with ICD-10 or DSM IV, it can be presumed that approximately 30 % of dentists with their own medical practice experience their profession and/or their environment as stressful and may be regarded as being at risk of suffering from burnout. Some 13 % are definitely affected by burnout syndrome; therefore, it would seem to be important to establish predictors that might indicate the emergence of this disorder in order to institute suitable preventive and if necessary therapeutic measures in a timely manner.
    Stomatologie 03/2015; 112(1-2):2-4. DOI:10.1007/s00715-015-0001-5
  • Stomatologie 03/2015; 112(1-2):15-18. DOI:10.1007/s00715-015-0002-4