Operative Orthopädie und Traumatologie (Operat Orthop Traumatol )

Publisher: Springer Verlag

Description

Die Operative Orthopädie und Traumatologie wendet sich an alle operativ tätigen Orthopäden Traumatologen Handchirurgen Sportärzte Ärzte anderer chirurgischer Fachrichtungen und niedergelassene Unfallchirurgen und Orthopäden die zur Patientenberatung und Operationsvorbereitung wie auch zur Nachsorge fundierte Informationen zu aktuellen Operationsmethoden benötigen. Die Zeitschrift erscheint in deutscher englischer und spanischer Sprache und stellt bewährte sowie neue Operationsverfahren in einheitlich strukturierten und aufwendig illustrierten Beiträgen dar. Jeder Operationsschritt wird durch eine eigene Zeichnung illustriert und in der Legende ausführlich beschrieben. Von den Indikationen Kontraindikationen der Patientenaufklärung und Operationsvorbereitung bis hin zur Nachsorge werden alle Gesichtspunkte Schritt für Schritt vorgestellt. Auch auf Vor- und Nachteile mögliche Komplikationen Fehler und Gefahren der Methoden sowie aussagekräftige Ergebnisse mit ihren Bewertungskriterien wird ausführlich eingegangen. Damit ermöglicht die Operative Orthopädie und Traumatologie allen orthopädisch traumatologisch und chirurgisch Tätigen eine effektive Fort- und Weiterbildung und Hilfestellung im Alltag und bietet eine ständig wachsende und aktualisierte Operationslehre.

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    Operative Orthopädie und Traumatologie website
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    Operative Orthopädie und Traumatologie (Online)
  • ISSN
    0934-6694
  • OCLC
    43323270
  • Material type
    Document, Periodical, Internet resource
  • Document type
    Internet Resource, Computer File, Journal / Magazine / Newspaper

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Springer Verlag

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Publications in this journal

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    ABSTRACT: Elimination of the fixed lesser toe deformity by arthrodesis of the proximal or distal interphalangeal joints (PIP and DIP, respectively).
    Operative Orthopädie und Traumatologie 06/2014; 26(3):307-23.
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: The aim of open anatomic reconstruction of the acromioclavicular (AC) joint is combined reconstruction of the AC and coracoclavicular ligaments using a tendon graft.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 06/2014; 26(3):237-44.
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Closure of the wound defect with a pedicled pectoralis major muscular flap after successful surgical treatment of septic arthritis of the sternoclavicular joint (SCJ).
    Operative Orthopädie und Traumatologie 06/2014; 26(3):288-95.
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Restoration of joint stability and unimpaired, painless shoulder function
    Operative Orthopädie und Traumatologie 06/2014; 26(3):218-27.
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: The surgical procedure aims at anatomic reduction and stabilization of the acromioclavicular joint in vertical and horizontal planes for acute separations using a trans-clavicular and trans-coracoidal suture tape fixation with additional acromioclavicular joint augmentation with a PDS cord cerclage. For chronic instability adding a tendon graft is essential for sustainable stability.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 06/2014; 26(3):228-36.
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Reposition and fixation of unstable distal clavicle fractures with a low profile locking plate (Acumed, Hempshire, UK) in conjunction with a button/suture augmentation cerclage (DogBone/FibreTape, Arthrex, Naples, FL, USA).
    Operative Orthopädie und Traumatologie 06/2014; 26(3):254-62.
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Arthroscopic visualisation and release of nerves around the shoulder, decompression of ganglion cysts.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 06/2014; 26(3):277-87.
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Reconstruction of the acromion, to achieve pain relief and better function of the deltoid muscle.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 06/2014; 26(3):263-76.
  • Operative Orthopädie und Traumatologie 06/2014; 26(3):217.
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Arthroscopic resection of the painful and degenerative altered acromioclavicular (AC) joint without destabilization of the joint and therefore pain relief and improvement in function.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 06/2014; 26(3):245-53.
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Full arthroscopic treatment of severe anterior shoulder instability due to glenoid bone loss, Hill-Sachs lesion and irreparable ligament damage.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 06/2014; 26(3):296-306.
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Geschlossene, anatomische Reposition und sichere Fixation von problematischen suprakondylären Typ-III- und Typ-IV-Humerusfrakturen, die mit den herkömmlichen Operationsmethoden nur schwierig geschlossen zu behandeln sind.Gemäß der AO-Kinderklassifikation der suprakondylären Humerusfrakturen vom Typ III und IV: Frakturen, welche nicht geschlossen mittels üblicher Repositionsmethoden reponierbar sind sowie Frakturen, die nicht mittels der üblichen, gekreuzten perkutanen Kirschner-Draht-Technik zu fixieren sind. Bei schweren Schwellungszuständen, offener Fraktur oder initial neurologischen und/oder vaskulären Problemen (,,pulseless pink hand“) sowie bei mehrfachverletzten Kindern, welche eine optimale Rehabilitation benötigen und die Extremität gipsfrei sein sollte. Bei Kindern mit Komorbiditäten (z. B. Anfälle, Spastizität), die eine bessere Stabilität benötigen.Prinzipiell keine KontraindikationenIm nichtreponierten Zustand unter Durchleuchtungskontrolle Einbringen einer einzelnen Schanz-Schraube in den lateralen (radialen) Aspekt des distalen Fragments, welches sich in der streng seitlichen Röntgenprojektion als ,,Sand-Uhr“- bzw. Kreisform des Capitulum humeri darstellt. Je nach Größe dieses distalen Fragments kann die Schanz-Schraube rein epiphysär oder metaphysär liegen. Danach in absolut streng seitlicher Projektion des distalen Humerus im Bereich des meta-diaphysären Übergangs Einbohren einer 2. Schanz-Schraube unabhängig von der Ersten, die möglichst rechtwinklig zur Längsachse des Humerus in der a.-p.-Ebene zu liegen kommen sollte, um spätere Manipulationen mittels ,,Joy-Stick“-Technik zu erleichtern. Sind die beiden Schanz-Schrauben mehr oder weniger in beiden Ebenen parallel, so ist die Fraktur praktisch anatomisch reponiert. Nach erreichter Reposition Feinjustierung aller Achskomponenten. Sicherung der Flexion/Extension mittels einem von radial, distal eingebrachten sog. Anti-Rotations-Kirschner-Drahts, der die Stabilität signifikant erhöht und eine Drehung des distalen Fragments um die einzelne Schanz-Schraube verhindert.Keine zusätzliche Gipsruhigstellung notwendig. Es sollte eine funktionelle Nachbehandlung erfolgen.Gemäß unserer Langzeitstudien bewegen die meisten Kinder bereits zum Zeitpunkt der ambulanten Pin-Entfernung in der Frakturambulanz ihren Ellbogen weitgehend normal. Bei einer Follow-up-Zeit über 40 Monate hatten 30/31 Kindern eine seitengleiche Achse und Beweglichkeit.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 01/2014; 26(1).
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    ABSTRACT: Schmerzreduktion durch Stellungskorrektur der 5. Zehe über eine dorsomediale Arthrolyse im Kleinzehengrundgelenk und Transfer der distal gestielten Sehne des M. extensor digiti minimi auf die Aponeurose des M. abductor digiti quinti.Flexible Digitus-quintus-varus-superductus-Deformität.Kontrakte Fehlstellung. Deformität distal des Grundglieds (z. B. Deltaphalanx). Laterale Deviation der übrigen Kleinzehen.Dorsolateraler Zugang über dem Kleinzehengrundgelenk V. Durchführung einer dorsomedialen Arthrolyse. Tenotomie der Sehne des M. extensor digitorum longus V in Höhe des Fußrückens. Transfer des freien Sehnenanteils um die Grundphalanx der 5. Zehe nach lateral. Naht der Sehne unter angemessener Vorspannung auf die Aponeurose des M. abductor digiti quinti.Mobilisation unter schmerzangepasster Vollbelastung im Verbandschuh (ggf. Unterarmgehstützen). Konsequente Redression der Kleinzehe über 6 Wochen.Von insgesamt 48 Patienten (56 Füße; mittleres Patientenalter 37 Jahre), die wegen einer Digitus-quintus-varus-superductus-Deformität mit einem Transfer der Sehne des M. extensor digitorum longus versorgt wurden, konnten 40 Patienten (48 Füße) nach durchschnittlich 11,4 Monaten (9–26 Monate) nachuntersucht werden. Postoperative Komplikationen waren Sensibilitätsstörungen an der Außenseite der 5. Zehe (n = 5) und oberflächliche Wundheilungsstörungen (n = 3). Nachuntersuchungsergebnisse waren eine verbreiterte, zum Teil hypertrophe Narbenbildung streckseitig über dem Kleinzehengrundgelenk (n = 16), eine vollständige Korrektur der Zehenfehlstellung bei 37 Füßen (77,1 %), eine Überkorrektur (Abstand der Zehen 4/5 in der Zehenzwischenfalte > 3 mm) bei 4 Füßen (8,3 %) und eine unzureichende Korrektur bei 7 Füßen (14,6 %). Bei 4 Füßen war das unbefriedigende Ergebnis auf eine begleitende Tailor’s-bunion-Deformität zurückzuführen, die nicht behandelt worden war.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 01/2014; 26(1).
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    ABSTRACT: Operationsziel Anatomische Reposition dislozierter intraartikulärer Kalkaneusfrakturen mit Wiederherstellung der Höhe, Achse und Gelenkflächen des Kalkaneus. Indikationen Intraartikuläre Kalkaneusfrakturen mit Höhenminderung, Achsenabweichung und Verwerfung der posterioren Gelenkfacette des Subtalargelenks. Kontraindikationen Fehlende Operations- bzw. Narkosefähigkeit, infizierte Weichteile, schwere periphere Durchblutungsstörung (pAVK ab Stadium III), neurogene Osteoarthropathie, fehlende Compliance (z. B. Drogenabhängigkeit). Operationstechnik Erweitert-lateraler Zugang in Seitenlage des Patienten, Reposition der anatomischen Form und der Gelenkflächen entsprechend der präoperativen CT-Planung. Reposition der medialen Wand und schrittweise Rekonstruktion der Gelenkfläche von medial nach lateral. Reposition von Tuber und Processus anterior gegen den Gelenkblock und temporäre Kirschner-Draht-Fixierung. Osteosynthese mit anatomischer lateraler Platte in konventioneller oder winkelstabiler Ausführung. Alternativ weniger invasive Osteosynthese mit Kalkaneusnagel und Sinus-tarsi-Zugang für einfachere Bruchformen. Weiterbehandlung Ruhigstellung in einer Unterschenkelschiene bis zur Wundheilung. Bewegungsübungen des oberen und unteren Sprunggelenks ab dem 2. postoperativen Tag. Mobilisation im eigenen Schuh unter Teilbelastung des betroffenen Beins mit 20 kg für 6–12 Wochen je nach Frakturschwere und Knochenqualität. Ergebnisse In einem Zeitraum von 4 Jahren wurden 163 Patienten mit 184 dislozierten intraartikulären Kalkaneusfrakturen mittels lateraler Plattenosteosynthese behandelt. Insgesamt 102 Patienten mit 116 Frakturen wurden durchschnittlich 8 Jahre nachuntersucht. Eine Revision wurde in 4 Fällen (3,4 %) aufgrund eines postoperativen Hämatoms, in 2 Fällen (1,7 %) aufgrund eines oberflächlichen Infekts und in 5 Fällen (4,3 %) aufgrund eines tiefen Infekts durchgeführt. Bei Letzteren wurde in 2 Fällen eine freie Lappendeckung erforderlich. Eine Kalkanektomie oder Amputation war in keinem Fall notwendig. Im Verlauf wurden aufgrund symptomatischer posttraumatischer Arthrosen 9 sekundäre subtalare Arthrodesen (7,8 %) durchgeführt. Bei der Nachuntersuchung betrugen der durchschnittliche AOFAS Hindfoot Score 70,2, der Foot Function Index 32,8, der 200-Punkte-Zwipp-Score 76,0 und die deutsche Version des SF-36 auf der körperlichen Skala 42,2. Signifikant schlechtere Ergebnisse mit einem oder mehreren Scores fanden sich bei zunehmender Verletzungsschwere gemessen mit den Sanders- und Zwipp-Frakturklassifikationen bei bilateralen Frakturen, offenen Frakturen und beim Vorliegen von Arbeitsunfällen. Bei weniger invasiver Osteosynthese mit Kalkaneusnagel wurden in 2 von 75 Fällen oberflächliche Wundrandnekrosen gesehen (2,7%).
    Operative Orthopädie und Traumatologie 01/2014;
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    ABSTRACT: Wiederherstellung der Kniegelenksstabilität durch primäre Kreuzbandnähte und Fadenaugmentationen im Rahmen einer Kniegelenksluxation.Kniegelenksluxationen Typ III und IV nach Schenck im Akutstadium. Die operative Versorgung sollte wenn möglich innerhalb der ersten 7 Tage nach Trauma erfolgen.Chronische Instabilitäten nach Kniegelenksluxation, refixierbare knöcherne Ausrisse, kritische Weichteilverhältnisse, akute Infektsituationen, mangelnde Compliance.Rückenlagerung in elektrischem Beinhalter. Kurzer arthroskopischer Rundgang mit wenig Wasserdruck. Schenck Typ III medial und Typ IV: anteromediale parapatellare Arthrotomie; Schenck Typ III lateral: anteromediane Arthrotomie. Armierung der Bandstümpfe für die transossäre Ausziehnaht. Platzierung der VKB- und HKB-Bohrkanäle unter Zuhilfenahme arthroskopischer Zielgeräte. Extrakortikale Ausleitung der Fadenarmierungen und Einbringen der Fadenaugmentationssysteme. Einstellung der a.-p.-Translation über die Augmentationsfäden. Fixation der HKB-Augmentation in 70°- bis 90°-Flexion. Fixation der VKB-Augmentation in 20°- bis 30°-Flexion. Spannungsfreies Verknoten der transossären Ausziehnähte. Anschließend ggf. (postero)laterale und/oder mediale Stabilisierung.Teilbelastung mit 20 kg für 6 Wochen. Stabilisierende Orthesenbehandlung (z. B. Hypex-Lite®, Albrecht) in der Regel für 12 Wochen. Mobilisation des Kniegelenks unter aktiver Quadrizepsanspannung in den ersten 6 Wochen.Insgesamt wurden 20 Patienten nach dem Prinzip des ,,ligament bracing“ operiert. Nachuntersucht wurden bisher 8 Patienten im Alter von 18–60 Jahren (Median 33 Jahre) nach 10–15 Monaten (Median 12 Monate). Subjektiv und objektiv stabile Bandverhältnisse mit sehr guten Ergebnissen zeigten 6 Patienten. Eine VKB-Rezidivinsuffizienz boten 2 Patienten; die Seitenbänder und das HKB waren dabei jeweils stabil. Die Evaluierung erfolgte mittels IKDC-, Tegner- und Lysholm-Score. Zur Objektivierung dienten neben der klinischen Untersuchung gehaltene Röntgenaufnahmen im Seitenvergleich. Komplikationen traten bei der vorgestellten Operationstechnik nicht auf. Im Rahmen der Nachbehandlung kam es bei 2 Patienten zu einem beginnenden Beugedefizit.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 01/2014; 26(1).
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    ABSTRACT: Partieller Ersatz/Augmentation des vorderen Kreuzbands (VKB) mit autologem Sehnentransplantat unter Erhalt von intakten Bandstrukturen.Symptomatische isolierte Rupturen des anteromedialen (AMB) oder posterolateralen (PLB) Bündels des VKB. Rotationsinstabilität bei fehlplatziertem VKB-Ersatz.Bei Revisionsfällen: Bewegungseinschränkung bei Z. n. fehlplatzierter VKB-Ersatzbandplastik und vorbestehende Tunnelerweiterung mit der Gefahr der langstreckigen Konfluenz der Bohrkanäle.Untersuchung der anteroposterioren Translation (Lachman-Test, vordere Schublade) und der Rotationsstabilität (Pivot-shift-Test) in Narkose. Diagnostische Arthroskopie, Wiederholung der Translationstests und Tasthakenprobe. Entfernung der rupturierten Bandstrukturen. Entnahme einer Hamstring-Sehne, Präparation zu Transplantat. Präparation der Insertionszonen an Femur und Tibia. Setzen eines Bohrdrahts femoral in das anatomische Zentrum des gerissenen funktionellen Bündels und Überbohren auf Transplantatstärke. Setzen eines Bohrdrahts balanciert in Abhängigkeit vom femoralen Bohrkanal an der Tibia und Überbohren auf Transplantatstärke. Einzug des Transplantats und Fixierung.Die Weiterbehandlung erfolgt analog zu kompletten VKB-Rupturen.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 01/2014; 26(1).
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    ABSTRACT: Ersatz des vorderen Kreuzbandes (VKB) mit autologem Sehnentransplantat und valgisierende hohe tibiale Osteotomie (HTO) in einer Operation.Gleichzeitige symptomatische VKB-Insuffizienz und Varusgonarthrose.Gefahr einer erhöhten Komplikationsrate für ein einzeitiges Vorgehen, z. B. bei Bewegungseinschränkung durch Weichteilkontrakturen, bei Insuffizienz einer schon einmal durchgeführten VKB-Plastik durch fehlplatzierte Bohrkanäle, vorbestehender Tunnelerweiterung mit der Gefahr der langstreckigen Konfluenz der Bohrkanäle und stattgehabter Infektion. Varusgonarthrose mit Kuhlenbildung des medialen Kondyl im posteromedialen tibialen Kompartiment (,,knee abuser“). Ausgeschlossen werden müssen HKB-Insuffizienz, laterale oder posterolaterale Instabilität, laterale Arthrose.Osteotomie: Längsverlaufender Hautschnitt medial der Tuberositas tibiae von ca. 2 cm kaudal der Gelenkebene nach distal. Entnahme der Semitendinosussehne und bei Bedarf zusätzlich der Grazilissehne und Präparation zum Transplantat. Unterfahren und vorsichtige Mobilisation der Semitendinosus- und Grazilissehne mit einem Raspatorium. Die distal der Osteotomie liegenden langen Anteile des oberflächlichen Innenbands werden komplett mobilisiert. Einbringen von 2 parallelen Kirschner-Drähten entlang der axialen Osteotomieebene bis zur lateralen Kortikalis. Die Drähte beginnen auf einer Höhe etwa 4–5 cm kaudal des medialen Tibiaplateaus und verlaufen zum lateralen Scharnier aufsteigend bis zu einem Punkt etwa 2 cm kaudal des lateralen Tibiaplateaus. Erst frontale, dann axiale Osteotomie mit einer oszillierenden Säge. Öffnung des Osteotomiespalts bis zum gewünschten Korrekturziel mit einem Osteotomiespreizer. Kontrolle der neuen mechanischen Achse. Fixation der Osteotomie mit einer winkelstabilen Platte (PPP Arthrex, TomoFix Synthes). Bei distaler frontaler Osteotomie zusätzlich Fixation des Tuberositasfragments mit 2 bikortikalen Zugschrauben. Arthroskopie: Positionieren eines 2,4-mm-Kirschner-Drahts im Zentrum der verbliebenen femoralen ACL-Insertion und Bohrung entsprechend dem Graft-Durchmesser. Setzen eines 2,4-mm-Kirschner-Drahts im Zentrum der verbliebenen tibialen ACL-Insertion und Bohrung. Stufenweises Überbohren auf Transplantatstärke. Bei Bohrerkontakt mit einer der proximalen Schrauben der HTO-Platte, Entfernen der betreffenden Schraube und Verwenden einer kürzeren Schraube (Kontrolle mittels Tunneloskopie). Einzug des Transplantats und Fixierung mit einem Plättchen-Faden-Konstrukt femoral und einer bioresorbierbaren Interferenzschraube sowie einer kortikalen Ankerschraube für die Armierungsfäden tibial.Die Weiterbehandlung erfolgt bezüglich der Belastung analog zu isolierten Osteotomien, bezüglich der erlaubten Bewegungsausmaße analog zu einem isolierten VKB-Ersatz.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 01/2014; 26(1).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Wiederherstellung einer möglichst freien Kniebeweglichkeit unter Beachtung der Kniestreckung, Kniebeugung und Patellamobilität.Protrahierte Bewegungseinschränkung nach Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes (VKB), langanhaltend verminderte Patellamobilität oder bestehendes endgradiges Streckdefizit.Bestehender erheblicher Reizzustand oder aktive Reflexdystrophie mit persistierendem, ausgeprägtem Schmerzsyndrom.In den meisten Fällen Arthrolyse arthroskopisch möglich. Entfernung der Adhäsionen in allen Kompartimenten. Beseitigung der intraartikulären Ursache der Patella infera durch Entfernung infrapatellarer Briden und fibrosierten Hoffa-Gewebes. Häufig lateralisierte Patella und Vergrößerung des Tilt-Winkels durch vermehrte Fibrose der lateralen Retinakula. Dann laterales Release mit partieller Durchtrennung der lateralen Retinakula sinnvoll. Bei stark ausgeprägter Kapselfibrose zur Verbesserung der Patellamobilität auch mediales Release indiziert. Wichtiges Ziel der Arthrolyse ist die endgradige Kniestreckung und weitgehend freie Beugung. Dorsale Arthrolyse durch Entfernung des Narbengewebes im hinteren Rezessus über den dorsomedialen Zugang. Ggf. hintere Kapseldurchtrennung durch eine posteromediale Arthrotomie erforderlich. Bei vorhandenem Zyklopssyndrom Entfernung des Gewebekonvoluts ventral des VKB. Bei irregulärer Insertion der VKB-Plastik oder Stenose der Fossa intercondylaris ggf. Notchplastik. Bei postoperativem Rezidiv der Fibrose evtl. wiederholte arthroskopische Eingriffe zur Verbesserung der Beweglichkeit, wie Notchplastik, Osteophytenresektion, Bridenentfernung und Releases erforderlich.Unmittelbar postoperativ Physiotherapie im schmerzfreien Bereich unter Beachtung der endgradigen Streckung und Patellamobilität. Passive Beübung unter Traktion und Lymphdrainage. Während der gesamten Nachbehandlung keine Beübung in den Schmerz. Ggf. für 4 Wochen postoperativ Motorschienenbeübung. Kein Kraft- oder Gerätetraining für mindestens 3 Monate postoperativ.Nach Beobachtung unserer Arbeitsgruppe leiden ca. 78% der Patienten nach 5 Jahren unter Gonarthrose.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 01/2014; 26(1).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Wiederherstellung der Funktion des vorderen Kreuzbandes (VKB).Chronische funktionelle Instabilität mit VKB-Ruptur mit subjektiven Instabilitätsgefühlen, akute VKB-Ruptur mit begleitender Meniskusrefixation.Lokale Infektion im Bereich des Kniegelenks, lokale Weichteilschädigung, Insertionstendinopathien des Streckapparats, Z. n. Quadrizepssehnenruptur, mangelnde Kooperationsbereitschaft des Patienten.Entnahme des mittleren Sehnendrittels unter Schonung der gelenknahen Sehnenfasern mit einem Knochenblock über einen 4–5 cm langen Hautschnitt ausgehend vom oberen Patellapol. Bohrung des femoralen Kanals (Bohrung 0,5–1 mm kleiner als der Durchmesser des entnommenen Knochenblocks) für das Kreuzbandtransplantat über ein tiefes anteromediales Portal bei mehr als 110° gebeugtem Knie. Schonende Tunnelpräparation durch Einsatz von Dilatatoren. An der Tibia dient das Außenmeniskusvorderhorn bei fehlendem VKB-Stumpf als Landmarke. Die tibiale Bohrung sollte 0,5 mm größer als der Knochenblockdurchmesser sein, um einen problemlosen Transplantateinzug nach intraartikulär zu ermöglichen. Bei Revisionen werden Transplantatreste und Implantate aus dem Tunnel entfernt. Die femorale Fixation erfolgt implantatfrei, indem der Knochenblock im femoralen Tunnel verklemmt. Tibiale Fixierung des Transplantats mit resorbierbarer Interferenzschraube und Fixationsknopf.Während der Entzündungsphase (1.–2. Woche) Schmerz- und Ergussprophylaxe (20-kg-Teilbelastung). Während der Proliferationsphase (2.–6. Woche) Belastung und Beweglichkeit langsam steigern. Während der Remodellierungsphase (ab 6. Woche) Kraftaufbau und Koordinationsübungen. In Revisionsfällen und in Abhängigkeit von Begleitverletzungen ggf. verlängerte Phase der Teilbelastung. Rückkehr zum Wettkampfsport ggf. verspätet, im Regelfall nicht vor dem 6.–8. Monat.In einer prospektiven Studie wurden 33 Patienten (Alter 16–48 Jahre) nach VKB-Ersatzplastik mit der Quadrizepssehne nach 2 Jahren untersucht (12 Revisionen, 21 Primäroperationen). Keine post- oder perioperative Komplikationen. Postoperative Röntgenkontrolle mit anatomischer Tunnellage und ohne Dislokation des Knochenblocks. Die nach 2 Jahren mit dem KT 1000 gemessene Differenz der anterioren Translation der Tibia zum Femur besserte sich, verglichen mit der Gegenseite, von durchschnittlich 7,2 auf 2,2 mm in der Revisions- und von 6,4 auf 1,7 mm in der Primäroperationsgruppe. Nachweis eines gleitenden Pivot-shift-Phänomens bei 2 Patienten in der Revisions- und 1 Patienten in der Primäroperationsgruppe.
    Operative Orthopädie und Traumatologie 01/2014; 26(1).

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