Der Hautarzt (HAUTARZT )

Publisher: Deutsche Dermatologische Gesellschaft, Springer Verlag

Description

Der Hautarzt ist als Organ der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft eine international angesehene Zeitschrift und informiert regelmäßig alle in Klinik und Praxis tätigen Dermatologen über wichtige Entwicklungen in der gesamten Dermatologie einschließlich Allergologie Venerologie und ihrer verwandten Gebiete. In Originalarbeiten werden wichtige klinisch relevante Studien und Forschungsergebnisse veröffentlicht. Kritisch und kompetent widmet sich der Aktuelle Kommentar einer im Brennpunkt stehenden Fragestellung. Die Übersicht führt den Leser in ein zentrales Thema seines klinischen Alltags ein und gibt den Überblick über den state of the art. In den Farbbildkasuistiken zeigen Fallbeispiele Wege der rationalen Diagnostik und Entscheidungsfindung. In der Rubrik Weiterbildung wird dem Assistenzarzt in Weiterbildung zum Facharzt didaktisch aufgearbeiteter Wissensstoff und dem Niedergelassenen ein optimiertes Repetitorium vermittelt. In den Gelben Seiten informiert die DDG regelmäßig über die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaften und des Vorstands Fakten zur Gesundheitspolitik und Kongreßaktivitäten. Die Anfragen aus der Praxis spiegeln den Dialog der Leser mit ihrer Facharztzeitschrift wider. In Gehört - Gelesen - Nachgefragt wird über aktuelle Themen von grundsätzlicher medizinischer bzw. interdisziplinärer Bedeutung berichtet. Zur Publikation eingereichte Manuskripte müssen bei Untersuchungen an Probanden oder Patienten die Erklärung enthalten daß das Versuchsprotokoll von einer Ethikkommission begutachtet wurde und somit den ethischen Standards der Deklaration von Helsinki 1964 in der jeweils gültigen Fassung (Pharm. Ind. Nr. 12/1990 sowie Bundesanzeiger Nr. 243a vom 29. 12. 1989) entspricht. Gleichzeitig ist - gegebenenfalls - die Einwilligung des Patienten nach Aufklärung im Text des Manuskriptes zu fixieren. Hinweise die auf die Identität schließen lassen sind zu vermeiden. Tierversuchsprogramme müssen den Passus enthalten daß die "Principles of laboratory animal care" (NIH publication No. 86-23 revised 1985) eingehalten wurden soweit nicht zusätzlich besondere nationale Regelungen zu beachten sind (für die Bundesrepublik Deutschland ist dies das Tierschutzgesetz in aktueller Fassung). Die Schriftleitung behält sich deshalb das Recht vor Manuskripte abzulehnen die den o.g. Anforderungen nicht entsprechen. Der Autor haftet bei Verstoß gegen die o.g. Anforderungen oder bei falschen Angaben.

  • Impact factor
    0.50
    Show impact factor history
     
    Impact factor
  • 5-year impact
    0.40
  • Cited half-life
    0.00
  • Immediacy index
    0.13
  • Eigenfactor
    0.00
  • Article influence
    0.09
  • Website
    Hautarzt, Der website
  • Other titles
    Hautarzt (Online)
  • ISSN
    0017-8470
  • OCLC
    42959962
  • Material type
    Document, Periodical, Internet resource
  • Document type
    Internet Resource, Computer File, Journal / Magazine / Newspaper

Publisher details

Springer Verlag

  • Pre-print
    • Author can archive a pre-print version
  • Post-print
    • Author can archive a post-print version
  • Conditions
    • Author's pre-print on pre-print servers such as arXiv.org
    • Author's post-print on author's personal website immediately
    • Author's post-print on any open access repository after 12 months after publication
    • Publisher's version/PDF cannot be used
    • Published source must be acknowledged
    • Must link to publisher version
    • Set phrase to accompany link to published version (see policy)
    • Articles in some journals can be made Open Access on payment of additional charge
  • Classification
    ​ green

Publications in this journal

  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Die Chirurgie kann in allen Phasen der Wundheilung und bei der Behandlung manifester Narben einen wichtigen Beitrag leisten. Oft erfolgt sie synchron oder zeitlich gestaffelt mit der konservativen Therapie. Das Spektrum der chirurgischen Eingriffe reicht vom Débridement mit Wundrand- bzw. Nekrosenausschneidung über die Eigenhauttransplantation granulierender Wunden bis zur Narbenchirurgie mit einfachen Exzisionen oder komplizierteren rekonstruktiven Techniken. In allen Phasen der Wundheilung kommen die Vorteile der chirurgischen Wundbehandlung, nämlich der schnelle Eintritt der Wirkung, die Verhinderung der Sekundärinfektion und die Funktionsverbesserung, zum Tragen. Durch die kürzere Behandlungszeit können darüber hinaus materielle und personelle Ressourcen geschont werden.
    Der Hautarzt 05/2014;
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Die Behandlung mit Botulinumtoxin (BTX) Typ A spielt in der Dermatologie in verschiedenen Indikationsgebieten eine zunehmende Rolle. Besonders verbreitet ist sie bei mimisch bedingten Falten im Rahmen der ästhetischen Dermatologie – dabei handelt es sich um die weltweit am häufigsten durchgeführte Maßnahme zur Faltenreduktion. Aber auch in der kurativen Dermatologie ist BTX von zunehmender Bedeutung. BTX-Injektionen sind die effektivste, nichtoperative Therapie bei fokalen Hyperhidroseformen. Es werden wesentliche Indikationen für die Behandlung mimischer Falten mit BTX vorgestellt und die Therapie der Glabellafalten, für die eine Zulassung besteht, detailliert besprochen. Auch die Behandlung der fokalen Hyperhidrose mit dem Schwerpunkt der Hyperhidrosis axillaris wird thematisiert. In der Hand des erfahrenen Therapeuten sind BTX-Injektionen bei geeigneter Indikation ein sehr sicheres und effektives Behandlungsverfahren mit bemerkenswerten Resultaten und sehr hoher Patientenzufriedenheit.
    Der Hautarzt 04/2014; 65(2).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: In dieser Übersicht werden die Inhaltsstoffe, die zur topischen Behandlung von entzündlichen Dermatosen, Juckreiz, Schmerzen und Hyperhidrose verwendet werden können, dargestellt. Neben mehr unspezifisch wirkenden Externa werden die spezifisch antientzündlich wirkenden Externa Glukokortikoide, Calcineurin-Inhibitoren, Dithranol, Pix lithanthracis, Liquor carbonis detergens, Vitamin-D-Analoga, Metronidazol, Azelainsäure, topische Retinoide und Benzoylperoxid bezüglich ihrer Wirkungen, Indikationen und Nebenwirkungen besprochen. Zusätzlich werden praktische Empfehlungen zur Behandlung dieser häufigen Dermatosen gegeben.
    Der Hautarzt 03/2014; 65(3).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Für eine erfolgreiche und sachgerechte Therapie ist eine prospektive Planung des konkreten Vorgehens notwendig und letztlich verpflichtend. Dabei gilt es, die therapeutischen Optionen mit Hinblick auf den aktuellen fachlichen Kenntnisstand zu Wirksamkeit und Sicherheit abzuwägen sowie patientenbezogene individuelle Faktoren einzubeziehen. Die Planungen sollten Dosierungsschema, Kombination von Wirksubstanzen bzw. Präparaten, Kontrollen zur Sicherheit, ggf. Off-label-Anwendungen sowie Maßnahmen zur Sicherung der Patientenadhärenz einbeziehen. Dies ermöglicht die transparente und verständliche Kommunikation der geplanten Therapie an den Patienten und damit eine fundierte und tragende Akzeptanz durch Patient und Arzt.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(3).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Die Bedeutung von Bakterien ist in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der Behandlung von Patienten mit chronischen Wunden gerückt. Für den Nachweis ist es im klinischen Alltag meist ausreichend, einen bakteriologischen Abstrich von der Wundoberfläche entsprechend der Technik ,,Essener Kreisel“ zu entnehmen. Bei Patienten mit chronischem Ulcus cruris können in Deutschland derzeit Staphylococcus aureus bei ca. 50 %, Pseudomonas aeruginosa und Enterobakterien bei ca. 30 % und Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus bei ca. 10 % der Patienten nachgewiesen werden. Meist handelt es sich bei den Patienten um klinisch unkritische bakterielle Kolonisationen, sodass eine systemische Gabe von Antibiotika nur selten erforderlich ist. Für die Wundreinigung sollten ausschließlich sterile Lösungen wie beispielsweise Ringer- oder physiologische Kochsalzlösung verwendet werden. Bei dem Einsatz von Leitungswasser sollten unbedingt Sterilfilter genutzt werden. Für Patienten mit erhöhtem Infektionsrisiko, kritischer Kolonisation oder lokalen Infektionszeichen stehen aktuell mit Polihexanid oder Octenidin moderne Wundantiseptika zur Verfügung. Der Einsatz von systemischen Antibiotika sollte strikt auf Patienten mit systemischen Infektionszeichen beschränkt bleiben.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(1).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Staphylococcus (S.) aureus zählt zu den häufigsten Erregern chronischer Infektionen der Haut und Weichgewebe. Durch Isolate, die das Panton-Valentine Leukozidin (PVL) aufweisen, werden aggressivere und verstärkt chronisch verlaufende Hautinfektionen verursacht. Dieses Toxin kann sowohl bei ,,community-associated“ Methicillin-resistenten S. aureus (CA-MRSA) als auch bei Methicillin-sensitiven Isolaten nachgewiesen werden. Ein weiterer Grund für chronisch rezidivierende Infektionsverläufe ist die Fähigkeit von S. aureus, den Small-colony-variant (SCV)-Phänotyp auszubilden. SCVs sind in der Lage, intrazellulär zu persistieren und somit der Wirtsabwehr als auch der Antibiotikatherapie, wenn sie nicht intrazellulär aktive Substanzen einbezieht, auszuweichen. Diese phänotypische Resistenz kann eine Ursache für Therapieversagen trotz Einsatz von in vitro als empfindlich eingestuften Antibiotika darstellen. Das reduzierte Wachstumsverhalten, die abweichende Koloniemorphologie und Veränderungen im bakteriellen Stoffwechsel der SCV erschweren den Nachweis, die Identifizierung und die Resistenztestung. Der Verdacht auf PVL-positive bzw. SCV-Isolate erfordert eine enge Abstimmung mit dem mikrobiologischen Laboratorium.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(1).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Die deutschen S1-Leitlinien von 2009 gaben sehr unterschiedliche Hinweise zur Therapie der kutanen Leishmaniasis.Berichtet wird retrospektiv über Erfahrungen im Herbst 2010 mit 32 internationalen Patienten in Nordafghanistan.Durch Giemsa-Färbung konnte die klinische Verdachtsdiagnose innerhalb von 24 h erhärtet werden. Elf einfache Läsionen und ein größeres Ulkus sprachen rasch auf die Kombination von Kryotherapie und lokalem Natriumstibogluconat an; 19 komplexe Läsionen heilten unter ambulanter Therapie mit Miltefosin. Ein Patient lehnte die ambulante Behandlung ab.Zur Therapie einfacher Läsionen durch Leishmania (L.) major in Nordafghanistan hat sich die Kombination von Kryotherapie und periläsionalem Antimon bewährt. Die ambulante Behandlung komplexer Läsionen mit Miltefosin war in allen Fällen erfolgreich.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(2).
  • Der Hautarzt 01/2014; 65(2).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Die Lokaltherapie ist bis heute eine wichtige Domäne der Dermatologie. Die Wahl der Grundlage für die Lokaltherapie richtet sich nach dem Hautzustand und der Lokalisation. Bei intakter Hautbarriere (Hornschicht, Lipidbarriere) sind lipophile Träger wegen der besseren Penetration am besten geeignet und am effektivsten, während hydrophile Zubereitungen bei akuten, nässenden Hautzuständen vorzuziehen sind. Ortstypische Variationen in der Makro- und Mikroanatomie und dem Mikrobiom der Haut haben zur Folge, dass die angewandten Zubereitungen jeweils bestimmte Eigenschaften besitzen müssen, um optimal zu wirken. Im Folgenden soll auf diese lokalisationsspezifischen Unterschiede und mögliche Therapieprinzipien eingegangen werden.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(3).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Systemische Antibiotika werden, wenn möglich, gezielt, ansonsten kalkuliert zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionserkrankungen eingesetzt. Die zu behandelnden Erreger ergeben sich aus dem klinischen Bild oder aus der mikrobiologischen Identifizierung – hierfür muss das Material korrekt gewonnen werden. Wegen der demografischen Entwicklung mit altersbedingter Multimorbidität und Polypharmazie sind für die Auswahl des Antibiotikums aber nicht nur das Erregerspektrum und die Gewebepenetration, sondern auch die jeweiligen Risiken für unerwünschte Nebenwirkungen und Arzneimittelinteraktionen wichtig.In dieser Übersichtsarbeit werden für die verschiedenen Antibiotikagruppen Wirkungsweise, mögliche Resistenzmechanismen, Pharmakokinetik, unerwünschte Nebenwirkungen, Arzneimittelinteraktionen und Indikationen in der Dermatologie aufgeführt.Für viele bakterielle Haut- und Weichgewebeinfektionen stellen β-Lactam-Antibiotika die Mittel der ersten Wahl dar. Sie sind häufig ausreichend wirksam, besitzen ein gut definiertes Nebenwirkungsprofil und sind zumeist preisgünstig. Für das klassische Erysipel werden Penicillin G oder V empfohlen. Für die von Wunden ausgehenden unkomplizierten Weichgewebeinfektionen (meist durch Staphylococcus aureus verursacht) sind Cephalosporine der Gruppe 1 oder 2 oder Isoxazolyl-Penicilline Therapieoption der Wahl. Erst bei komplizierten Weichgewebeinfektionen mit abweichendem Erregerspektrum und/oder Verdacht auf (multi)resistente Erreger ist der Einsatz breiter wirksamer Antibiotika indiziert.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(2).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: In dieser Übersicht werden die Inhaltsstoffe, die zur topischen Behandlung von Hautinfektionen, Hauttumoren und Hyperkeratosen verwendet werden können, dargestellt. Es werden spezifisch wirkende topische Antimykotika, Antibiotika, Antiseptika, Virustatika, Antiparasitika, Diclofenac in Hyaluronsäure, 5-Fluoruracil, Imiquimod, Ingenolmebutat, Bexaroten, Mechlorethamin, Bis-Chlorethyl-Nitroso-Urea, Alitretinoin, Silikongel, Salicylsäure und Harnstoff bezüglich ihrer Wirkungen, Indikationen und Nebenwirkungen besprochen.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(3).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Der brachioradiale Pruritus ist eine meist an den Unterarmen lokalisierte Form des chronischen Pruritus. Wir berichten über eine Patientin, bei der sich 4 Monate nach Beginn des Pruritus an den Unterarmen ein Ausbreiten auf die Beine zeigte. Der Mechanismus der zu einer Generalisierung des eigentlich streng lokalisierten Pruritus führt, ist derzeit noch unklar, es können viele Mechanismen hierfür verantwortlich sein. Unter einer systemischen Therapie mit Antikonvulsiva sowie physiotherapeutischen Maßnahmen kam es zu einer Besserung. Diese Form des Pruritus erfordert eine gezielte, interdisziplinäre Diagnostik und Therapie.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(1).
  • Der Hautarzt 01/2014; 65(1).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Im Jahr 1969 haben Kolipp und Hoffmann erstmals den Dermatophyten Trichophyton (T.) thuringiense isoliert. Seitdem ist diese geophile Dermatophyten-Spezies wahrscheinlich nicht wieder isoliert bzw. beschrieben worden – weder vom Tier noch vom Menschen. Erst jetzt ist T. thuringiense wieder gefunden worden, jedoch nicht bei einem Tier, sondern erstmals beim Menschen. Ein 58-jähriger Patient wies Hyperkeratosen des rechten Großzehennagels auf. Aus Nagelspänen wuchs ein Dermatophyten-ähnlicher Pilz mit randbetonten, peripher ausstrahlenden, flachen, weiß-violetten, zentral etwas flauschigen Kolonien. Auf der Rückseite hatte der Pilz eine braunrote Färbung. In typischer Weise wiesen die Makrokonidien zylindrische bis keulenförmige Gestalt auf, die Mikrokonidien waren oval bis keulenförmig mit breiter Basis. Die Spezies-Identifizierung als T. thuringiense basierte letztlich auf der Sequenzierung der Internal-transcribed-spacer (ITS)-Region der ribosomalen DNS. Eine antimykotische Behandlung erfolgte wegen der Geringfügigkeit des Befundes und fraglicher pathogener Bedeutung des Dermatophyten nicht. Der geophile Dermatophyt T. thuringiense ist hier zum zweiten Mal isoliert worden, erstmalig aus menschlichem Untersuchungsmaterial – Nagelspäne – unter dem Verdacht auf eine Nagelpilzinfektion. Es ist jedoch nach wie vor unklar, ob T. t huringiense den Zehennagel lediglich sekundär besiedelt hat bzw. als Kontamination angesehen werden muss oder ob dieser Dermatophyt das Potenzial eines virulenten Krankheitserregers für eine Dermato- und Onychomykose hat.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(3).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Wir berichten über eine 38-jährige Patientin, die rezidivierend nach Wasserkontakt oberkörperbetonte Urticae entwickelte. Es ließ sich die Diagnose einer aquagenen Urtikaria sichern. Die aquagene Urtikaria ist eine seltene Form der Kontakturtikaria mit üblicherweise stecknadelkopfgroßen, häufig oberkörperbetonten Urticae nach Wasserkontakt. Abzugrenzen ist der aquagene Pruritus. Die pathogenetischen Zusammenhänge sind bislang nicht vollständig verstanden. Antihistaminika, eine Phototherapie oder die präventive Anwendung barriereprotektiver wasserabweisender Externa können hilfreich sein.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(2).
  • Der Hautarzt 01/2014; 65(2).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Die topische Therapie sollte dem Alter angepasst werden, da sich die Hautphysiologie ändert. Dies gilt insbesondere für die Auswahl einer Creme oder Salbe und die Wirkstoffe. Ebenfalls ändern sich die Ansprüche an eine Hauttherapie mit dem Alter. Weiterhin ist die Motivation für eine entsprechende Therapie und die Fähigkeit zur Anwendung altersabhängig. Hilfspersonen bei der Anwendung werden meist bei Kindern und bei sehr alten Menschen benötigt. Das Spektrum und die Ursachen der Erkrankungen variieren stark mit dem Alter. Die Penetrationsfähigkeit von Wirkstoffen aus Cremes und Salben in die Haut kann im Alter verändert sein.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(3).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Wir berichten über einen 68-jährigen Patient mit einem papulovesikulären Exanthem, Fieber und einem reduzierten Allgemeinzustand nach einer Südafrika-Safari. Aufgrund der Anamnese, des typischen klinischen Befundes mit Exanthem und Eschar sowie des Antikörpernachweises gegen Rickettsien der Zeckenbissfiebergruppe, das durch Rickettsia (R.) africae verursacht wird, stellten wir die Diagnose eines afrikanischen Zeckenbissfiebers. Die Therapie mit Doxycyclin 200 mg/Tag führte nach 11 Tagen zu einer kompletten Remission. Bei Patienten mit einem Exanthem, Fieber und reduziertem Allgemeinzustand nach einer Afrikareise sollte auch immer an eine Rickettsiose gedacht werden, insbesondere bei zeitgleichem Vorhandensein einer oder mehrerer Eschars (erythematöse Plaque mit zentraler Nekrose). Standard der Diagnostik ist der serologische Antikörpernachweis mittels Immunfluoreszenz im Serum. Aufgrund einer ausgeprägten Kreuzreaktion innerhalb einer Rickettsien-Gruppe kann jedoch nicht zwischen den einzelnen Mitgliedern einer Gruppe differenziert werden. Zudem kommt es häufig erst nach 2 bis 3 Wochen zu einem Antikörperanstieg. Die klinische Diagnosestellung stellt daher eine besondere Herausforderung dar.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(3).
  • [Show abstract] [Hide abstract]
    ABSTRACT: Zahlreiche dermatologische Krankheiten sind auf angeborene oder erworbene Fehlregulationen des Immunsystems zurückzuführen. Immunmodulierende sowie immunsupprimierende Agenzien spielen daher eine bedeutende Rolle in der dermatologischen Therapie. Andererseits haben verschiedene Studien eine Unterversorgung von systemischen Therapieansätzen bei Erkrankungen wie der atopischen Dermatitis oder der Psoriasis vulgaris festgestellt. Unter Beachtung der Nebenwirkungen und Medikamenteninteraktionen stellen diese Medikamente jedoch sichere und effektive Behandlungsoptionen dar. Im Folgenden möchten wir daher eine Übersicht über die wichtigsten oralen Immunsuppressiva bzw. Immunmodulatoren, ihrer Wirkmechanismen, Indikationen und unerwünschten Arzneimittelwirkungen sowie Neuerungen und therapeutische Perspektiven geben. Intravenös oder subkutan zu verabreichende Biologika werden in diesem Review nicht berücksichtigt.
    Der Hautarzt 01/2014; 65(2).