Der Gynäkologe (Gynäkologe)

Publisher Springer Verlag

Description

Der Gynäkologe dient der Fortbildung des Facharztes für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und informiert Praktiker und Kliniker über gesicherte Erkenntnisse in den Bereichen Prophylaxe Diagnostik und Therapie. Auch die wichtigen Nachbargebiete Chirurgie Innere Medizin Onkologie Pädiatrie und Urologie werden praxisgerecht und umfassend für den Frauenarzt und den Geburtshelfer behandelt. Jedes Heft steht unter einem aktuellen Leitthema eines Teilbereiches der Gynäkologie der Geburtshilfe der gynäkologischen Endokrinologie der Reproduktionsmedizin der gynäkologischen Onkologie oder eines interdisziplinären Faches. Die Leitthemen werden von kompetenten Autoren dargestellt die nach Aufforderung von den Herausgebern den jeweiligen Stand der Wissenschaft in Übersichtsreferaten besprechen. Dies soll dem Leser ermöglichen sich schnell über die praktischen und klinischen Ergebnisse seines Faches zu informieren. Basierend auf der Weiterbildungsordnung des Fachgebietes enthält darüber hinaus jedes Heft einen Beitrag der Lerninhalte didaktisch aufgreift und dem Leser umfassend vermittelt. Zur Publikation eingereichte Manuskripte müssen bei Untersuchungen an Probanden oder Patienten die Erklärung enthalten daß das Versuchsprotokoll von einer Ethikkommission begutachtet wurde und somit den ethischen Standards der Deklaration von Helsinki 1964 in der jeweils gültigen Fassung (Pharm. Ind. Nr. 12/1990 sowie Bundesanzeiger Nr. 243 a vom 29. 12. 1989) entspricht. Gleichzeitig ist - gegebenenfalls - die Einwilligung des Patienten nach Aufklärung im Text des Manuskriptes zu fixieren. Hinweise die auf die Identität der Versuchsperson schließen lassen sind zu vermeiden. Tierversuchsprogramme müssen den Passus enthalten daß die "Principles of laboratory animal care" (NIH publication No. 86-23 revised 1985) eingehalten wurden soweit nicht zusätzlich besondere nationale Regelungen zu beachten sind (für die Bundesrepublik Deutschland ist dies das Tierschutzgesetz in aktueller Fassung). Die Schriftleitung behält sich deshalb das Recht vor Manuskripte abzulehnen die den o. g. Anforderungen nicht entsprechen. Der Autor haftet bei Verstoß gegen die o. g. Anforderungen oder bei falschen Angaben.

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    Gynäkologe, Der website
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    Gynaekologe (Online)
  • ISSN
    0017-5994
  • OCLC
    42959964
  • Material type
    Document, Periodical, Internet resource
  • Document type
    Internet Resource, Computer File, Journal / Magazine / Newspaper

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Springer Verlag

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    ​ green

Publications in this journal

  • Article: Venous thromboembolism (VTE), thrombophilia, and thromboprophylaxis in gynecology and obstetrics
    Der Gynäkologe 10/2013;
  • Article: Gesundheitsökonomische Aspekte und finanzielle Probleme in der Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin
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    ABSTRACT: Überwiegend (markt-)wirtschaftliche Gesichtspunkte und Kostendämpfung beherrschen zunehmend die gesetzliche Krankenversicherung. Sie verstellen den Blick für eine am Patienten orientierte Medizin und haben für den größten Teil der Bevölkerung zu einer heimlichen Rationierung von Gesundheitsleistungen geführt. Der Zugang zu reproduktionsmedizinischen Leistungen wird durch gesetzgeberische Hürden in Form exorbitant hoher Eigenbeteiligungen behindert oder gar verhindert. Unangemessene vertragsärztliche Vergütungsstrukturen bringen sowohl die gynäkologische Endokrinologie als auch die Reproduktionsmedizin zunehmend in eine finanzielle Schieflage, die (noch) durch die Bereitschaft zur erheblichen Quersubventionierung vermieden wird. The compulsory health insurance is increasingly being dominated predominantly by (market) economic aspects and cost reductions. These factors obstruct the view for patient-oriented medicine and for the most part of the population have led to a clandestine rationing of health services. Access to reproductive medicine services is obstructed or even prevented by legislative hurdles in the form of exorbitantly high own costs. Unreasonable medical reimbursement structures are increasingly bringing gynecological endocrinology as well as reproductive medicine into a negative financial situation which will (still) be avoided by the preparedness for substantial cross-subventioning. SchlüsselwörterGynäkologie–Endokrinologie–Fortpflanzungsmedizin–Gesundheitsökonomie–Gesetzliche Krankenversicherung KeywordsGynecology–Endocrinology–Reproductive medicine–Health economics–Obligatory health insurance
    Der Gynäkologe 05/2012; 44(10):801-804.
  • Article: Fünfzig Jahre „die Pille“
    Der Gynäkologe 05/2012; 44(10):854-856.
  • Article: Gesundheitsökonomische Aspekte und finanzielle Probleme in der Pränatalmedizin und Geburtshilfe
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    ABSTRACT: Die Finanzierung des Gesundheitswesens mit Einführung eines Systems von Diagnosis Related Groups (DRG) in Deutschland sollte auch zur differenzierten Erfassung von Leistungen in der Pränatalmedizin und Geburtshilfe führen. Die hohe Leistungsverdichtung in der spezifischen Versorgung von Hochrisikoschwangerschaften in Level-I-Perinatalzentren ist jedoch mit deutlichen Finanzierungslücken verbunden und wird im DRG-System derzeit nur unzureichend abgebildet. Die Kosten ergeben sich aus den höheren Erfordernissen an Level-I-Perinatalzentren, wo komplizierte Erkrankungsfälle behandelt und dem ärztlichen Personal längere Präsenzzeiten abverlangt werden. Die fehlende Differenzierung der intrauterinen Behandlungsoptionen in der Pränatalmedizin führt zu einer Unterfinanzierung, sodass beispielsweise die Materialkosten einiger Eingriffe durch den DRG-Erlös nicht gedeckt sind. Die finanziellen Defizite in den Level-I-Perinatalzentren und Schwerpunkteinrichtungen haben eine Verschlechterung der strukturellen und personellen Ausstattung zur Folge, die mit nicht unerheblichen Auswirkungen auf die Aus- und Weiterbildung einhergeht. Eine bisher inadäquate Vergütung der Aus- und Weiterbildung im ambulanten und stationären Bereich lässt zudem einen Qualitätsverlust in der Geburtshilfe und Pränatalmedizin befürchten. The diagnosis-related groups (DRG) system of financing healthcare in Germany will lead to disparities in patient care and medical services rendered in prenatal and obstetric medicine. The high costs related to the treatment of high-risk pregnancies in the level I clinics indicate that there are significant shortcomings in cost reimbursement and currently these issues are inadequately addressed by the DRG system. The high costs arise from the more specialized care provided by level I centers, which treat patients with more complicated conditions and require longer hours of hospital staff. The lack of a distinction between the requirements of different intrauterine treatment options in prenatal medicine leads to underfunding such that, for example, the material costs of some interventions are not covered by the DRG pricing and reimbursement system. Resulting from the financial deficits in the level I centers and facilities of specialized medicine is a major deterioration of their organization and staffing, which has significant implications on the training and continued education of young doctors. This system, which to the present time has been an inadequate means of covering the costs of hospital outpatient and inpatient services, raises concerns of insufficient incentives for the training and continued education of young physicians. This may result in a decrease in quality of care in the field of obstetric and prenatal medicine. SchlüsselwörterGeburtshilfe–Pränatalmedizin–Gesundheitsökonomie–Finanzierung–Diagnosis Related Group (DRG) KeywordsObstetrics–Prenatal care–Health care economics–Financing–Diagnosis-related group (DRG)
    Der Gynäkologe 05/2012; 44(10):796-800.
  • Article: San Antonio Breast Cancer Symposium 2010
    Der Gynäkologe 05/2012; 44(6):476-477.
  • Article: Ein Patientenrechtegesetz
    Der Gynäkologe 05/2012; 44(8):656-658.
  • Article: Geburtshilfliche Herausforderungen in der Vierten Welt
    Der Gynäkologe 05/2012; 43(3):250-254.
  • Article: Haftpflichtschäden in chirurgischen Abteilungen deutscher Krankenhäuser
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    ABSTRACT: Betrachtet man die Steigerung der Eingangszahlen der bei der Ecclesia-Gruppe gemeldeten Arzthaftungsschäden, wird deutlich, dass das forensische Risiko für den Arzt, d.h. die Gefahr, mit Schadenersatzansprüchen, Strafanzeigen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren überzogen zu werden, sich dramatisch erhöht hat. Es wurde eine Analyse der gemeldeten Schäden von 247Krankenhäusern im Zeitraum von 1996 bis 2006 durchgeführt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse über die Schadenentstehung und ableitbare Strategien zur Prävention werden vorgestellt. Looking at the increase in the number of submissions for medical liability damages to the Ecclesia Group, it becomes obvious that the legal risk for physicians, i.e. the danger of being enveloped in compensation claims for damages, legal complaints and investigation procedures of the public prosecutors office, has dramatically increased. An analysis of claims submitted for damages from 247 hospitals in the time period from 1996 to 2006 was performed. The information yielded on the reasons for damages and the strategies derived from this for prevention will be presented. SchlüsselwörterArzthaftungsschaden-Organisatorischer Mangel-Fehlerhafter Ablauf-Risikomanagement-Prävention KeywordsMedical liability damages-Organizational deficits-Erroneous course-Risk management-Prevention
    Der Gynäkologe 05/2012; 43(3):257-260.
  • Article: Molekulare und metabolische Komponenten der Tumorkachexie
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    ABSTRACT: Krebserkrankungen sind oft mit einem extremen Zustand der Abmagerung verbunden, den man als Kachexie bezeichnet und der mit einem gesteigerten Energiegrundumsatz verbunden ist. Mit zunehmendem Gewichtsverlust verschlechtern sich die Lebensqualität der Patienten, die Therapieprognosen und die Heilungschancen dramatisch. Diese Auszehrung wird für etwa 30% aller Todesfälle bei Krebspatienten verantwortlich gemacht und ist am stärksten ausgeprägt bei Patienten mit Pankreas-, Lungen- und Kolonkarzinomen. Zentrale pathophysiologische Merkmale der Tumorkachexie sind die Anorexie, ein gesteigerter Energiegrundumsatz sowie eine aberrante Akut-Phase-Reaktion. Aufgrund mangelnder Erkenntnisse über grundlegende molekulare Mechanismen der Tumorkachexie in den jeweiligen peripheren Organen ist es im Frühstadium einer Krebserkrankung bislang weder möglich, Vorhersagen über die Wahrscheinlichkeit des Auftretens bzw. die Schwere einer Kachexie im weiteren Verlauf des Tumorwachstums zu treffen, noch, einen einsetzenden Gewichtsverlust umzukehren. Diese Tatsachen stellen ein schwerwiegendes, klinisches Defizit in der gegenwärtigen Krebstherapie dar. Cachexia, as diagnosed in about 70% of all cancer patients, is defined by an aberrant wasting hypermetabolism. As a consequence cachectic metabolism is characterized by a dramatic loss of adipose and muscle mass, thereby weakening these patients and decreasing survival rates and therapy responsiveness. Approximately 30% of patients with cancer ultimately die due to cachectic metabolism which particularly affects pancreatic, lung and colon cancer patients. Critical pathophysiological hallmarks of cachexia are anorexia, increased basal energy expenditure as well as an aberrant acute phase reaction. As the major molecular mechanisms of dysfunctional energy metabolism in the cachectic tumor-bearing state are still unknown, no effective prognostic markers currently exist to predict the severity of potential cachexia during tumor progression. As it is also not yet possible to efficiently reverse tumor-induced body wasting, cancer cachexia represents a major challenge in clinical anti-tumor therapy at present. SchlüsselwörterEntzündung-Energiestoffwechsel-Anorexie-Insulinresistenz KeywordsInflammation-Energy metabolism-Anorexia-Insulin resistance
    Der Gynäkologe 05/2012; 43(7):559-563.
  • Article: Schwangerschaftskonfliktgesetz
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    ABSTRACT: Durch die Neuregelung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes werden dem Arzt bei Feststellung eines pathologischen fetalen Befundes weitgehende Aufklärungs- und Beratungspflichten auferlegt, um schwangeren Frauen in Belastungs- und Konfliktsituationen nach der 12.SSW ärztliche und psychosoziale Beratung zukommen zu lassen, den Lebensschutz des ungeborenen Kindes zu gewährleisten und damit auch Spätabtreibungen zu vermeiden. Betroffen sind der die Diagnose mitteilende Arzt (§2a Abs.1 SchKG) und der sog. Indikationsarzt im Vorfeld eines Schwangerschaftsabbruchs (§2a Abs.2 SchKG). The new German laws on avoidance of obstetric conflict (SchKG) are designed to impose obligations on physicians to give extensive explanation and consultation when pathological fetal findings have been diagnosed so that pregnant women in stress and conflict situations after the 12th week of pregnancy can receive medical and psychosocial assistance, to ensure protection of life to the unborn child and to avoid delayed termination of pregnancy. This affects the physician making the diagnosis (§2a para 1 SchKG) and the so-called indications physician in the run-up to termination of pregnancy (§2a para 2 SchKG).
    Der Gynäkologe 05/2012; 43(1):32-34.
  • Article: Diagnostik bei Inkontinenz und Deszensus
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    ABSTRACT: Graphisch dargestellt wirkt die Entwicklung der Altersstruktur unserer Gesellschaft wie eine sich nach oben öffnende Pyramide. Diese Entwicklung bedingt eine Häufung der weiblichen Beckenbodeninsuffizienz mit Harninkontinenz und Descensus genitalis. Eine Sensibilisierung für diese Krankheitsbilder ist daher zu fordern. Die empathische patientinnenzentrierte Enttabuisierung ist Ziel der guten Arzt-Patienten-Beziehung. Bereits ambulant kann nach einfacher (Differenzial-)Diagnostik eine erfolgreiche Basistherapie initiiert werden. Eine gezielte, ausführliche Anamnese, ggf. unter Verwendung eines Fragebogens, bildet die Basis der urogynäkologischen Untersuchung. Neben der körperlichen Exploration sollte die Perinealsonographie als nichtinvasives diagnostisches Mittel der Funktionalität des Beckenbodens und seiner Pathologien hinzugenommen werden. Spezialisierte Testmethoden dienen der weiteren diagnostisch-therapeutischen Differenzierung. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für das weitere therapeutische Vorgehen mit Anwendung von konservativen, medikamentösen, operativen und kombinierten Verfahren. As the average life span of people in our modern society increases, so does the number of patients suffering from symptoms of female aconuresis and descensus genitalis. Thus, awareness of this disease pattern has been raised, and an open dialogue with our patients should be the main concern of a healthy doctor-patient relationship. First medical diagnostics and the initiation of basic therapies can successfully be integrated into everyday clinical practice. The difference between the two major groups of female aconuresis should be taken into account, as well as the distinction between the median and lateral defect regarding the descensus genitalis. A selective and extensive anamnesis – using a medical form if applicable – should be the basis of every urogynaecological examination. In addition to the physical gynaecological examination, a perineal sonography should be considered as a non-invasive diagnostic tool to check the functionality of the pelvic floor as well as to recognize its pathologies. SchlüsselwörterHarninkontinenz-Descensus genitalis-Perinealsonographie-Vaginalprolaps KeywordsAconuresis-Descensus genitalis-Perineal sonography-Vaginal vault prolapse
    Der Gynäkologe 05/2012; 43(8):637-642.
  • Article: Perinatalzentren
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    ABSTRACT: Perinatalzentren umfassen Teams von Geburtshelfern und Neonatologen in größeren Kliniken für Gynäkologie und Geburtshilfe einerseits sowie Kinderheilkunde und Jugendmedizin andererseits. Hinzu kommen neben Anästhesisten und Kinderchirurgen noch weitere naheliegende Fachgebiete. Die Teamführung liegt bei Subspezialisten mit Weiterbildungsbefugnis für Pränatal- und Perinatalmedizin sowie für Neonatologie. Ein Perinatalzentrum ist das Kernstück eines Netzwerks der Perinatalmedizin und ist für das Funktionieren und die „Spielregeln“ des Netzwerks sowie für die Weiterbildung in den Subspezialitäten zuständig. Bisher wurden die Perinatalzentren in Deutschland nach Strukturvorgaben definiert. Ab 2010 kommen Behandlungsmindestmengen für kleine Frühgeborene („very low birth weight“, VLBW) und kranke Neugeborene hinzu, die zunächst mit 14 Fällen liegen (also bei weniger als einem Drittel der international gebräuchlichen Mindestmenge von 50 Fällen). Unabhängige Selbsthilfegruppen und Patientenverteter werden sich weiterhin politisch einsetzen für eine Qualitätsverbesserung u.a. durch Einführung größerer Mindestmengen. Perinatal centers consist of interdisciplinary teams of obstetricians and neonatologists working in hospitals with large units for obstetrics and gynecology on one hand and pediatrics on the other. Included on these teams are anesthesiologists, pediatric surgeons, and professionals from other specialties. The team leaders in a perinatal center are board-certified subspecialists in prenatal and perinatal medicine or neonatology. A perinatal center is the core of a perinatal medicine network and thus is responsible for the rules of networking as well as for subspecialty teaching and training. Until now, perinatal centers were defined based on structural prerequisites, but starting in 2010 in Germany, a minimum number of preterm (very low birth weight) or sick newborns must be treated. To begin with, this number is 14, which is less than one-third of the internationally used minimum number of 50 cases. Active self-help groups and representatives of patient interest groups will act politically for quality improvement by introducing, among other things, increasing minimum treatment numbers. Schlüsselwörter„Very low birth weight“-Neonatologie-Mindestmengen-Perinatalversorgung-Ergebnisqualität-Interdisziplinäre Medizin KeywordsVery low birth weight-Neonatology-Minimum number-Perinatal care-Outcome quality-Interdisciplinary medicine
    Der Gynäkologe 05/2012; 43(3):229-230.
  • Article: „Das Fach wird wieder ganz stark kommen“
    Der Gynäkologe 05/2012; 42(9):720-722.
  • Article: Perspektiven der CTG-Anwendung während der Geburt
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    ABSTRACT: Die Kardiotokographie (CTG) ist weltweit die am häufigsten genutzte Methode der Fetalüberwachung während der Geburt. Während das normale CTG zuverlässig fetales Wohlbefinden anzeigt, entsprechen als pathologisch eingestufte Muster der fetalen Herzfrequenz (FHF) häufig noch physiologischen Veränderungen. Spezifität und positiv prädiktiver Wert des CTG für eine fetale Hypoxie und/oder fetale Azidose sind niedrig, während Sensitivität und negativ prädiktiver Wert hoch sind. Die Falsch-positiv-Rate der CTG-Interpretation führt zu vielen vermeidbaren Entbindungsoperationen. In Kombination mit dem indizierten Einsatz von Fetalblutanalysen (FBA) werden hypoxiebedingte Mortalität, Auftreten neonataler Krampfanfälle und ungerechtfertigte operative Entbindungen reduziert. Online-Analysen des CTG mit der Quantifizierung von FHF-Parametern durch elektronische Verfahren ermöglichen eine höhere Reproduzierbarkeit der CTG-Interpretation und verbessern so die diagnostische Sicherheit. Die gute Korrelation von pathologischen Befunden der ergänzenden Überwachungsverfahren fetale Pulsoxymetrie und ST-Analyse des fetalen EKG (STAN) zur fetalen Azidose wird eine Reduzierung von FBA bei suspekter und pathologischer FHF ermöglichen. Cardiotocography (CTG) is the most frequently used method for fetal surveillance during labor. While a normal CTG usually indicates a reassuring fetal status, a non-reassuring or abnormal fetal heart rate (FHR) does not necessarily equate with fetal hypoxia and/or acidosis. The positive predictive value of CTG for adverse outcome is low and the negative predictive value is high. These features, combined with marked interobserver variation in CTG interpretation, result in inappropriately high operative delivery rates for non-reassuring fetal status. Using fetal blood sampling (FBS) in labor with non-reassuring CTG can reduce the high false positive rate of FHR patterns. The use of CTG in combination with FBS permits a reduction of neonatal seizures and also a reduction of avoidable operative deliveries. The development of online analysis of FHR patterns with a quantification of important parameters by computerized expert systems leads to more reproducible interpretation and more diagnostic reliability. Pathologic findings of the supplementary methods for fetal monitoring during labor, fetal pulse oxymetry and ST-waveform analysis of fetal ECG have a good correlation with fetal acidosis making a reduction of FBS possible.
    Der Gynäkologe 05/2012; 42(5):350-360.
  • Article: Endometriumkarzinom
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    ABSTRACT: Das Endometriumkarzinom (EC) ist in Deutschland die vierthäufigste Krebsart bei Frauen. Es wird meist in frühen Stadien symptomatisch und hat mit einer Fünfjahresüberlebensrate (alle Stadien) von 82% eine günstige Prognose. Die traditionelle Therapie bestand in der abdominalen Hysterektomie mit beidseitiger Adnexexstirpation; damit werden die frühen, gut differenzierten Typ-I-Tumoren (endometrioid, pT1a, pT1b; G1, G2) wahrscheinlich gut therapiert. Bei höheren Stadien, höherem Grading und vor allem bei den Typ-II-Karzinomen (serös, klarzellig) ist diese Therapie inadäquat. Der Nutzen einer systemischen pelvinen und paraaortalen Lymphonodektomie in dieser Situation muss jedoch prospektiv evaluiert werden. Auch in fortgeschrittenen Stadien sollte eine möglichst komplette operative Entfernung aller Tumormanifestationen erfolgen. Eine perkutane Strahlentherapie des Beckens verbessert im StadiumI und II zwar die lokale Kontrolle, hat aber keinen positiven Effekt auf das Überleben. Eine vergleichbare Verbesserung der lokalen Kontrolle wird, bei erheblich weniger Nebenwirkungen, auch durch eine Brachytherapie der Scheide erreicht. Eine adjuvante Chemotherapie ist beim Endometriumkarzinom wahrscheinlich wirksam. Der Einsatz einer alleinigen adjuvanten Chemotherapie oder die Kombination mit Brachy- und/oder Teletherapie muss prospektiv evaluiert werden. In der palliativen Situation sollte bei rezeptorpositiven, gut differenzierten Tumoren zunächst eine endokrine Therapie eingesetzt werden, sofern keine Eilbedürftigkeit vorliegt. In allen anderen Fällen bzw. bei primärem Progress unter endokriner Therapie ist eine palliative Chemotherapie indiziert. Endometrial cancer (EC) is the 4th most common malignant disease in women in Germany. Most cases of EC become symptomatic at an early stage and have a good prognosis. Five-year overall survival (all stages) amounts to 82%. EC has been traditionally treated with total abdominal hysterectomy plus bilateral salpingo-oophorectomy. For early-stage, low-grade cases (endometrioid, pT1a, pT1b; G1, G2) this is an adequate therapy. For higher stages and grades, especially for typeII EC (serous, clear cell), this therapy is insufficient. The efficacy of systematic pelvic and paraaortic lymphadenectomy for high-risk EC, however, remains to be evaluated. In advanced stages, all tumor manifestations should be surgically removed. External pelvic radiotherapy has been shown to improve local control in stagesI and II EC, but it has no positive effect on survival. A comparable improvement of local control can be achieved by vaginal brachytherapy with significantly less toxicity. Adjuvant chemotherapy is probably efficacious in EC. Its usefulness as exclusive adjuvant therapy or in combination with brachytherapy and/or external beam radiotherapy remains to be evaluated by prospective trials. In the palliative situation, patients with estrogen-receptor-positive and/or progesterone-receptor-positive tumors that are not life-threatening should receive endocrine therapy. In all other cases or for primary progression under endocrine therapy, palliative chemotherapy is indicated.
    Der Gynäkologe 05/2012; 42(10):799-811.
  • Article: Verdacht auf sexuellen Missbrauch
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    ABSTRACT: Sexuelle Gewalt ist ein Problem, das in allen gesellschaftlichen Schichten anzutreffen ist. Es betrifft Kinder und Jugendliche beider Geschlechter in jedem Alter. Die Untersuchung von Kindern und die Interpretation genitaler Befunde beim Verdacht auf sexuellen Missbrauch erfordert Kenntnis von Einflussfaktoren durch den Untersucher und das Kind selbst. Desweiteren sollte der Untersucher über die hormonell gesteuerte Entwicklung des Genitale Bescheid wissen. Die positive Diagnose eines sexuellen Missbrauchs kann nur dann gestellt werden, wenn beweisende Befunde vorliegen. Normal- oder unspezifische Befunde sind häufig, sie widersprechen nicht der Möglichkeit eines sexuellen Übergriffes. Eine Spurensicherung ist nur dann sinnvoll, wenn Spuren angesichts der zeitlichen Verhältnisse erwartet werden können. Die (arzt)rechtlichen Aspekte werden dargestellt. Sexual abuse is a problem which can affect both males and females of any age or socio-economic class. The examination of children and the interpretation of genital findings for suspected sexual abuse require knowledge of external factors caused by the examiner or the child itself. In addition the examiner should be aware of the hormonal influence on genital development. The positive diagnosis of sexual abuse can only be established by proven results. Normal or unspecific results are frequent but do not exclude the possibility of sexual abuse. The recovery of biological traces only makes sense if they can be expected with respect to the time lag between the event and the examination. New aspects of medical law will be presented.
    Der Gynäkologe 05/2012; 43(1):66-70.
  • Article: Zwischen Budget, Haftung und Wohl der Patientin
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    ABSTRACT: Exakte Daten über die Nichteinhaltung von Standards in der medizinischen Versorgung liegen bisher noch nicht vor. Es gibt vereinzelte Berichte über Versorgungsdefizite, aber die Unsicherheit und die Furcht vor dem Mangel scheinen heute (noch) größer zu sein als es der Mangel tatsächlich ist. Die derzeitige Rechtsprechung berücksichtigt auch die wirtschaftliche Situation des Gesundheitswesens im Allgemeinen und des Krankenhauses/Arztes im Speziellen. Nach einem Urteil des BGH können die Ansprüche des Patienten nicht ungekürzt und ohne Rücksicht auf finanzielle Auswirkungen umgesetzt werden. Bevor Standards abgesenkt werden, müssen alle organisatorischen Anstrengungen unternommen werden, die zur Aufrechterhaltung der Standards erforderlich sind. Dazu gehört ggf. auch die Verlegung von Patienten und die Schließung von Kliniken, wenn der gebotene Standard nicht aufrechterhalten werden kann. Wenn die Behandlungsbedingungen aufgrund personeller und/oder sachlicher Gegebenheiten so ungünstig sind, dass das daraus resultierende Risiko und die möglichen Nachteile für den Patienten größer sind als der erreichbare Nutzen, muss diese Behandlung wegen Überschreitung des erlaubten Risikos unterbleiben. Das Eingehen der erhöhten Gefahr ist dann nicht mehr durch das erlaubte Risiko gedeckt, das bei überwiegendem Sozialnutzen auch eine an sich gefährliche Handlung rechtfertigt. Precise data on failures to meet standards of medical care are not available. Isolated reports do exist of supply shortages, but the uncertainty and fear still seem to be greater than the shortages themselves. Current German law takes into account the economic situations of both the hospital/doctor in particular and the health care system in general. According to a German Supreme Court ruling, ‘patient demands’ may not be defined inflexibly and without regard to financial implications; however before a medical standard is lowered, all organizational efforts must first be made to maintain that standard. This could even include the transfer of patients and closure of clinics. When subjective or real conditions of a diagnosis or therapy are so unfavorable that the resulting risk and potential disadvantage to the patient outweigh the achievable benefits, such treatment should normally be rejected. The situation exists however in which excessive risk to an individual patient can be justified by a greater social value.
    Der Gynäkologe 05/2012; 43(1):75-78.
  • Article: Ovarfunktionsstörungen
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    ABSTRACT: Jede Störung in der Hypothalamus-Hypophysen-Ovar-Hormonachse kann zur Ovarialinsuffizienz führen, die unabhängig von der Ursache ein pathophysiologisches Kontinuum darstellt. Die Symptome erstrecken sich von Corpus-luteum-Insuffizienz und Polymenorrhö über anovulatorische Zyklen bis zur Oligo-/Amenorrhö. Im klinischen Alltag verlassen wir uns nicht auf die komplexe WHO-Einteilung von 1976, sondern auf eine an praktischen, diagnostischen und therapeutischen Aspekten orientierte Einteilung der Ovarialinsuffizienz in 4 Gruppen (hyperandrogenämische, hypothalamisch-hypophysäre, hyperprolaktinämische und primäre Ovarialinsuffizienz). Die Therapie soll möglichst kausal sein, die Ausfallserscheinungen der Ovarialfunktion beheben und ihre Spätfolgen verhindern. Die Therapiekonzepte unterscheiden sich abhängig davon, ob bei der Patientin ein Kinderwunsch besteht oder nicht. Every disturbance in the hypothalamus-hypophysis-ovary axis can lead to ovarian failure, which constitutes a pathophysiological continuum independently of the cause. The symptoms range from corpus luteum insufficiency and polymenorrhea over anovular cycles to oligo/amenorrhea. In daily clinical practice, we do not rely on the complex WHO categories of ovarian failure, but rather on a practical, diagnostic and therapeutically oriented division into four groups: hyperandrogenemic, hypothalamic-hypophysic, hyperprolactinemic and primary ovarian failure. Therapy should be as causally oriented as possible, removing the deficits of ovarian failure and preventing its long-term consequences. The therapy concepts are dependent on whether the patient wishes to have a child or not.
    Der Gynäkologe 05/2012; 40(7):559-568.
  • Article: Humangenetik in der Medizin
    Der Gynäkologe 05/2012; 44(4):261-263.
  • Article: Die gynäkologisch-geburtshilfliche Operationseinheit
    Der Gynäkologe 05/2012; 44(3):173-174.

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